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Hamburger Polizistin: Obduktion von Maxime L.: Keine Hinweise auf Fremdverschulden

Tagelang hat die Hamburger Polizei nach ihrer vermissten Kollegin gesucht. Dann hat sie eine Frauenleiche im Sachsenwald entdeckt. Nun hat die Staatsanwaltschaft die Obduktionsergebnisse mitgeteilt.

Eindeutig identifiziert: Polizeischülerin Maxime L. ist tot

Eindeutig identifiziert: Polizeischülerin Maxime L. ist tot

Eine seit mehreren Tagen vermisste Polizeischülerin aus Hamburg ist tot. Bei der Frauenleiche, die in einem Wald bei Hamburg gefunden wurde, handelt es sich zweifelsfrei um die Polizistin. Das habe die Obduktion im Lübecker Institut für Rechtsmedizin ergeben, sagte die Pressesprecherin der Lübecker Staatsanwaltschaft, Ulla Hingst, am Mittwoch. Todesursache sei ein Schuss aus der Dienstwaffe der jungen Frau, teilte Hingst mit.

Die Ermittler gehen von einem Suizid aus. Letzte Gewissheit soll eine Schmauchspurenuntersuchung bringen. "Doch bislang gibt es nichts, das gegen Suizid spricht. Wir haben keine Hinweise auf Fremdverschulden", sagte Hingst.

Polizei suchte mit Hundertschaften

Die 22 Jahre alte Polizeischülerin war am Mittwoch vergangener Woche nicht zum Dienst erschienen und am Donnerstag vermisst gemeldet worden. Seit Freitag hatten Hundertschaften der Polizei mehrfach den Sachsenwald abgesucht. Am Dienstag war die Leiche gefunden worden.


Sie haben suizidale Gedanken? Hilfe bietet die Telefonseelsorge. Sie ist anonym, kostenlos und rund um die Uhr unter 0 800 / 111 0 111 und 0 800 / 111 0 222 erreichbar. Auch eine Beratung über E-Mail ist möglich. Eine Liste mit bundesweiten Hilfsstellen findet sich auf der Seite der Deutschen Gesellschaft für Suizidprävention.

tkr / DPA