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Besuch in Philadelphia: Papst lacht sich über Baby im Papst-Kostüm schlapp

Auf seinem Weg durch Philadelphia begegnet der Papst einem Säugling im Papst-Kostüm. Der Papst ist begeistert, er macht gleich klar, dass das genau seinem Sinn für Humor entspricht.

Im Papamobil lachte Franziskus lauft auf - weil ein Baby im Papstkostüm am Streckenrand wartete.

Im Papamobil lachte Franziskus lauft auf - weil ein Baby im Papstkostüm am Streckenrand wartete.

Wer sich schon immer gefragt haben sollte, auf welche Art von Humor Papst Franziskus so steht, der hat am Wochenende einen ersten Hinweis darauf bekommen. Jedenfalls ließ Franziskus einer Familie über seinen Sicherheitsdienst ausrichten: "Der Papst sagt, sie haben einen großartigen Sinn für Humor".

Dieser Humor sieht so aus: Familie Madden aus Philiadelphia brachte zur Straßenparade von Franziskus ihr Baby mit - gewandet in einem Papst-Outfit. Sprich, es war weiß gekleidet und trug eine weiße Mitra auf dem Kopf. Als Franziskus im Papamobil vorbeifuhr, reckten die stolzen Eltern Madden ihre kleine Tochter in die Höhe. Die Reaktion des Papstes war eindeutig: Als er die Kleine erblickte, lachte er laut auf und gab seinen Sicherheitsleuten gleich den Befehl mit auf den Weg, das Mädchen zum Papamobil zu bringen. Anschließend segnete er die Kleine und küsste sie auf die Stirn.


Ob hinter der Geste eine tiefere Symbolik steht? Papst Franziskus hat auf seiner USA-Reise so einige deutliche Statements abgegeben - ob zur Umweltverschmutzung oder zur Einwanderungspolitik. Natürlich ließe sich auch die Geste in Philadelphia symbolisch überhöhen. Toleriert Franziskus jetzt also sogar eine Papst-Anwärterin? Aber gut, das ist dann wohl doch eine etwas zu revolutionäre Frage.

Der US-Sender 6abc hat die Szene bei Facebook geteilt. Hier das Video:

Pope Francis Meets Baby Pope: Action News viewer Daniel Madden has quite a story to tell and so will his daughter...when she learns how to talk. #PopeinPhilly --> http://6abc.cm/1OZek66

Posted by 6abc Action News on Saturday, September 26, 2015


feh
Themen in diesem Artikel
Auf welche Rechtsgrundlage beziehen sich die Münchner Finanzämter im jüngsten Steuerskandal?
Gestern in Report: Münchener Mittelständler, die zum Beispiel Werbung bei Google gekauft haben, sollen auf gezahlte Werbung bei Google eine Quellensteuer von 15 Prozent zahlen, und zwar zunächst rückwirkend für die Jahre 2012 und 2013. Das Geld, so die Betriebsprüfer des Finanzamts München, könnten sich die Steuer ja von Google zurückholen. Klingt skurril. Klingt nach einer Sauerei. ich habe mir deshalb den 50a ESTG durchgelesen, was wenig Freude macht. Dort steht erstens: "Die Einkommensteuer wird bei beschränkt Steuerpflichtigen im Wege des Steuerabzugs erhoben", was bedeutet, dass (um im Beispiel zu bleiben) Google der Steuerschuldner ist und sich das Finanzamt dorthin wenden soll und unter Abschnitt 7: "Das Finanzamt des Vergütungsgläubigers kann anordnen, dass der Schuldner der Vergütung für Rechnung des Gläubigers (Steuerschuldner) die Einkommensteuer von beschränkt steuerpflichtigen Einkünften, soweit diese nicht bereits dem Steuerabzug unterliegen, im Wege des Steuerabzugs einzubehalten und abzuführen hat, wenn dies zur Sicherung des Steueranspruchs zweckmäßig ist. " Nach diesem Text muss das Finanzamt von Google diese Anordnung treffen und nicht das Münchner. Ich bin mir sehr sicher, dass das Finanzamt in Irland nicht tätig geworden ist. Was also könnte die Rechtsgrundlage für diese extreme Auslegung einer Vorschrift sein, die ursprünglich dazu gedacht war, dass Veranstalter von Rockkonzerten die Steuern für die ausländischen Musiker abführen (was ja vernünftig ist)?