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Serbien: Vater traut Sohn kein Diplom zu - und entschuldigt sich per Zeitungsanzeige

"Wenn du dein Diplom schaffst, werde ich mich öffentlich entschuldigen", hatte ein an seinem Sohn zweifelnder Vater eben jenem gesagt. Nun hat dieser seinen Abschluss in Elektrotechnik - und der Vater hält Wort.

Ein Zeitungsstapel (Symbolfoto)

Nachdem sein Sohn am Freitag sein Diplom als Ingenieur für Telekommunikation erhalten hatte, schaltete der Vater die Anzeige (Symbolfoto)

Mit einer Zeitungsanzeige hat sich ein Serbe bei seinem Sohn dafür entschuldigt, dass er ihm nicht zugetraut hatte, sein Ingenieur-Studiums abszuschließen. "Ich entschuldige mich bei meinem Sohn Ilja Djuric dafür, dass ich nicht geglaubt habe, er würde ein Diplom im Fachbereich Elektrotechnik schaffen", hieß es in der am Wochenende in der renommierten Zeitung "Politika" veröffentlichten Anzeige.

Sein Sohn habe seit dem ersten Studienjahr Probleme gehabt, zitierten serbische Zeitungen den 56-jährigen Branko Djuric am Montag. Deshalb habe er dem jungen Mann gesagt, er sei unfähig, sein Studium zu beenden. "Die Situation war schwierig, er schaffte es nicht, und ich sagte: Wenn du dein Diplom schaffst, werde ich mich öffentlich entschuldigen." Gesagt, getan: Nachdem Ilja am Freitag sein Diplom als Ingenieur für Telekommunikation erhalten hatte, schaltete der Vater die Anzeige.

fin / AFP
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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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