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Vulkan Sinabung gibt keine Ruhe: Rauchwolke über Sumatra treibt die Menschen zur Flucht an

Der nach 400 Jahren aufgewachte Vulkan Mount Sinabung auf der indonesischen Insel Sumatra kommt nicht zur Ruhe. Am Montag brach er zum zweiten Mal in zwei Tagen aus und trieb tausende weitere Menschen in die Flucht. Fachleute können derzeit nur rätseln, wie es weitergeht.

Der nach 400 Jahren aufgewachte Vulkan Mount Sinabung auf der indonesischen Insel Sumatra kommt nicht zur Ruhe. Am Montag brach er zum zweiten Mal in zwei Tagen aus und trieb tausende weitere Menschen in die Flucht. Fachleute können derzeit nur rätseln, wie es weitergeht.

Beim zweiten Ausbruch schoss aus dem Mount Sinabung eine zwei Kilometer hohe Rauchsäule. Die Zahl der Flüchtlinge erreichte inzwischen 27 000, wie das Rote Kreuz berichtete. Einige leiden an Atembeschwerden, Fieber und Durchfall. In der Gefahrenzone liegen 31 Dörfer. Der 2451 Meter hohe Mount Sinabung war am Sonntag zum ersten Mal seit dem Jahr 1600 ausgebrochen. Mindestens zwei Menschen starben.

"Wir sind nicht in der Lage, vorherzusagen, wie lange der Ausbruch andauern wird", sagte der Vulkanologe Mohammad Hendrasto der Nachrichtenagentur dpa. Man wisse derzeit auch nicht, ob ein weiterer, noch stärkerer Ausbruch folgen werde oder sich der Vulkan allmählich beruhige. Die Experten installierten an den Hängen Geräte, um die Aktivität des Sinabung zu überwachen.

Indonesien hat die größte Vulkandichte der Welt. Im sogenannten Feuergürtel des 5000 Kilometer langen Inselstaates gibt es rund 500 Vulkane. Fast 130 von ihnen sind aktiv und 68 gelten als gefährlich.

DPA / DPA
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Auf welche Rechtsgrundlage beziehen sich die Münchner Finanzämter im jüngsten Steuerskandal?
Gestern in Report: Münchener Mittelständler, die zum Beispiel Werbung bei Google gekauft haben, sollen auf gezahlte Werbung bei Google eine Quellensteuer von 15 Prozent zahlen, und zwar zunächst rückwirkend für die Jahre 2012 und 2013. Das Geld, so die Betriebsprüfer des Finanzamts München, könnten sich die Steuer ja von Google zurückholen. Klingt skurril. Klingt nach einer Sauerei. ich habe mir deshalb den 50a ESTG durchgelesen, was wenig Freude macht. Dort steht erstens: "Die Einkommensteuer wird bei beschränkt Steuerpflichtigen im Wege des Steuerabzugs erhoben", was bedeutet, dass (um im Beispiel zu bleiben) Google der Steuerschuldner ist und sich das Finanzamt dorthin wenden soll und unter Abschnitt 7: "Das Finanzamt des Vergütungsgläubigers kann anordnen, dass der Schuldner der Vergütung für Rechnung des Gläubigers (Steuerschuldner) die Einkommensteuer von beschränkt steuerpflichtigen Einkünften, soweit diese nicht bereits dem Steuerabzug unterliegen, im Wege des Steuerabzugs einzubehalten und abzuführen hat, wenn dies zur Sicherung des Steueranspruchs zweckmäßig ist. " Nach diesem Text muss das Finanzamt von Google diese Anordnung treffen und nicht das Münchner. Ich bin mir sehr sicher, dass das Finanzamt in Irland nicht tätig geworden ist. Was also könnte die Rechtsgrundlage für diese extreme Auslegung einer Vorschrift sein, die ursprünglich dazu gedacht war, dass Veranstalter von Rockkonzerten die Steuern für die ausländischen Musiker abführen (was ja vernünftig ist)?