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Wegen angeblicher Abhöraktion: Polnischer Staatsanwalt schießt sich in den Kopf

Unmittelbar nachdem er eine Pressekonferenz vorzeitig beendet hatte, hat ein Militärstaatsanwalt im westpolnischen Posen versucht, sich mit einem Kopfschuss zu töten. Er hatte vor Journalisten zu einem angeblichen Abhörskandal Stellung bezogen

Nach einer Pressekonferenz über einen angeblichen Abhörskandal hat ein polnischer Militärstaatsanwalt am Montag einen Selbstmordversuch unternommen. Oberst Mikolaj Przybyl, stellvertretender Leiter der Militärstaatsanwaltschaft im westpolnischen Posen (Poznan), konnte wiederbelebt werden und war nach Angaben der behandelnden Ärzte am Nachmittag außer Lebensgefahr.

Auslöser der Verzweiflungstat war möglicherweise eine Kontroverse mit der Generalstaatsanwaltschaft. Die Militärstaatsanwaltschaft hatte Ermittlungen zur Verletzung des Dienstgeheimnisses eingeleitet, nachdem nach dem Flugzeugabsturz des damaligen polnischen Staatspräsidenten im Mai 2010 Einzelheiten aus der Untersuchung der Katastrophe an mehrere Medien durchgesickert waren.

Medienberichten zufolge hatte die Militärstaatsanwaltschaft von Funknetzbetreibern verlangt, ihnen Textnachrichten von Journalisten zugänglich zu machen. Der polnische Generalstaatsanwalt hatte dieses Vorgehen als unzulässig bezeichnet. Przybyl hingegen sagte vor seinem Selbstmordversuch, die Militärstaatsanwaltschaft werde grundlos attackiert und bei Ermittlungen behindert.

Reuters/DPA / DPA / Reuters
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Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.