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Waldbrände in Griechenland "Das Schlimmste steht uns noch bevor": Premier Mitsotakis warnt Griechen

Sehen Sie im Video: Griechenlands Premier Mitsotakis wendet sich wegen der Waldbrände an die Bevölkerung.




Die Waldbrände in Griechenland hören nicht auf. Bilder von Donnerstagabend zeigen Rauchschwaden an mehreren Orten Griechenlands aufsteigen. Menschen verlassen umgehend ihre Häuser. Die Brände vor Athen, die zunächst unter Kontrolle zu sein schienen, sind nach Angaben der Behörden neu entfacht. Bewohner der Vororte der Hauptstadt flohen aus ihren Häusern. Ein Wohnheim mit mehreren Asylbewerbern musste evakuiert werden. Weitere Feuer gab es zudem auf der Peloponnes-Halbinsel, unter anderem in der Region Elis nahe der antiken griechischen Stätte Olympia und in Lasdikas, sowie auf Euböa, Auch für Freitag erließ die Zivilschutzbehörde eine Warnung vor "extremen Feuern", da Temperaturen um die 40 Grad Celsius erwartet werden. Ministerpräsident Kyriakos Mitsotakis erklärte, die Behörden würden das Menschenmögliche tun, um die Brände zu stoppen. "Falls es ein paar Leute geben sollte, die Zweifel daran haben, dass der Klimawandel real ist, fordere ich sie auf herzukommen und die Intensität des Phänomens anzuschauen", so Mitsotakis. "Leider steht uns das Schlimmste noch bevor und die kommende Nacht scheint gefährlich zu werden. Morgen erwarten wir in vielen Gebieten unseres Landes starke Westwinde. Wir reden hier von Bedingungen, die es so noch niegegeben hat mit der tagelangen Hitzewelle, die das ganze Land in ein Pulverfass verwandelt hat." Eine Hitzewelle und starke Winde hatten in den vergangenen Tagen mehr als 150 Waldbrände in Griechenland angefacht.
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In Griechenland wurden zahlreiche Dörfer wegen der Waldbrände evakuiert. Ministerpräsident Mitsotakis stellt die Bevölkerung auf noch Schlimmeres ein.

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