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Psychologie: Strenge Eltern erziehen ihre Kinder zu Lügnern

Kinder strenger Eltern sind besonders gute Lügner, glaubt eine britische Psychotherapeutin. Und gibt Tipps, wie mit kleinen Flunkereien umzugehen ist.

Ein kleiner Junge sitzt weinend in der Ecke

Die Furcht vor Strafe könnte Kinder zu Lügen verleiten

Eine Lüge kann verschiedene Gründe haben: Wir flunkern, um die Gefühle unseres Gegenübers nicht zu verletzen. Wir schummeln, um einen Streit zu vermeiden oder weil wir uns bei einer Person besonders gut stellen wollen. Und wir tricksen, weil wir uns vor einer Bestrafung fürchten.

Vor allem die Kinder strenger Eltern sind deshalb wahre Meister im Verdrehen der Wahrheit, glaubt die britische Psychotherapeutin und Journalistin Philippa Perry. "Indem Eltern darauf bestehen, die Wahrheit zu hören, bringen sie Kinder unter Umständen in eine Situation, in der sie sich genötigt fühlen zu lügen", erklärt sie in dem BBC-Radiointerview "Die Wahrheit über Kinder, die lügen". Damit erreichen Eltern das Gegenteil von dem, was sie eigentlich wollen: nämlich ihre Kinder zu aufrichtigen Menschen zu erziehen.

Strenge Eltern würden eine Atmosphäre schaffen, "in der sich das Kind nicht sicher fühle, mit der Wahrheit herauszurücken", erklärt Perry gegenüber der "Daily Mail" weiter. Eine Lüge sei deshalb nicht allein dem Kind zuzuschreiben: "Wenn ein Kind lügt, um sich Ärger zu ersparen, ist das eine Situation, an der beide Seiten Mitschuld haben."

Der richtige Umgang mit kleinen Flunkereien in der Kindererziehung

Wie also sollten Eltern reagieren, wenn sie merken, dass ihr Kind flunkert? "Man kann ein Kind für eine Lüge nicht verurteilen. Damit tun wir ihm keinen Gefallen. Wir sollten einer Lüge stattdessen neugierig und interessiert begegnen und unseren Anteil daran suchen“, so Philippa Perry. "Wer angesichts einer Flunkerei streng und ungnädig reagiert, macht die Situation jedenfalls nichts besser."

ikr
Themen in diesem Artikel
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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