Astronauten-Nahrung Gourmets auf der ISS


Die karge Zeit der Astronauten-Nahrung aus Tuben ist für Gennadi Padalka und Michael Fink längst vorbei: sie nehmen getrocknete Borschtsch-Suppe, Truthahn in pikanter Soße und Rindfleisch mit Graupen mit auf die ISS.

Die karge Zeit der Astronauten-Nahrung aus Tuben ist für Gennadi Padalka und Michael Fink längst vorbei: Zwei Wochen vor ihrem Start zur Internationalen Raumstation (ISS) dürfen die Raumfahrer bei der Speisenauswahl aus dem Vollen schöpfen. Weltraum-Köche bereiten die berühmte russische Borschtsch-Suppe, Truthahn in pikanter Soße und Rindfleisch mit Graupen für den Verzehr im All zu, berichtete die Moskauer Tageszeitung "Moskowski Komsomolez" am Montag. Als neunte Langzeitbesatzung starten der Russe Padalka und sein US-Kollege Fink am 19. April zur ISS.

Einen reich gedeckten Tisch wird es im All aber dennoch nicht geben. Denn den Speisen wird das Wasser entzogen, um sie haltbar zu machen und Gewicht zu sparen. In der Schwerelosigkeit müssen die Hungrigen sich ihr Rindfleisch dann aufgießen. Zum Nachmittagstee gibt es im Weltraum Kekse und Honig-Lebkuchen. Die Raumfahrer werden voraussichtlich ein halbes Jahr im All bleiben.

Bereits der erste Mann im Weltraum, der Russe Juri Gagarin, brauchte nach alter russischer Tradition auf seiner Reise nicht zu hungern. Beim Start am 12. April 1961 hatte Gagarin eine Tube mit Fleischpastete, Obstsaft sowie noch warme Piroggen mit rotem Kaviar für seinen knapp zweistündigen Flug um die Erdkugel dabei.

DPA


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