Extraterrestrische Ereignisse Franzosen stellen Ufo-Archiv ins Netz


Schon lange verdächtigen Verschwörungstheoretiker die Regierungen weltweit, die Wahrheit über Ufos zu verheimlichen. Frankreich steuert nun gegen - und stellt 6000 Zeugenaussagen zu 1600 Ufo-Sichtungen ins Netz.

Die französische Raumfahrtorganisation CNES hat jetzt ihr Archiv über Unbekannte Flugobjekte ins Internet gestellt. "Wir wollen damit die Transparenz unserer Arbeit unter Beweis stellen", sagt der Ufo-Experte des CNES, Jacques Patenet. Über Unbekannte Flugobjekte und außerirdische Lebensformen wird seit jeher viel spekuliert, und Ufo-Anhänger haben Behörden oft unterstellt, die Wahrheit zu verschweigen.

1600 Ufo-Beobachtungen aufgelistet

Nur kurze Zeit nach der Ankündigung der CNES brach die Internetseite der Organisation wegen der hohen Zahl der Besucher völlig zusammen. Auf der Seite sind 6000 Personen aufgelistet, die insgesamt 1600 Ufo-Beobachtungen in Frankreich gemacht haben wollen. Die Vorfälle sind nach Datum, Region und Kategorie aufgeschlüsselt. Die Angaben zu den Personen wurden aus Datenschutzgründen gelöscht. Videos und Fotos müssen allerdings noch digitalisiert werden und stehen voraussichtlich erst gegen Ende des Jahres auf der Internetseite.

Das CNES ist eine staatliche Organisation, die sich auch um "extraterrestrische Ereignisse" kümmert. Im Dezember 2006 wurde in französischem Auftrag der Satellit Corot ins All geschossen, der neue, erdähnliche Planeten finden soll. "Die Vorwürfe, dass wir nicht durchsichtig arbeiten würden, werden bestimmt nicht aufhören, aber die Website ist ein weiterer Schritt im Kampf gegen Unterstellungen", erläuterte David Assemat vom Raumfahrtforschungszentrum in Toulouse.

DPA DPA

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