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Für Landung auf dem Mars: Die Nasa testet den Super-Fallschirm

Die Nasa will zum Mars - mit schweren Geräten und sogar mit Menschen. Doch herkömmliche Fallschirme reichen zur Landung nicht aus. Ein riesiger Fallschirm soll helfen, den Roten Planeten zu erobern.

Er sieht ein wenig aus wie eine fliegende Untertasse: Die US-Weltraumbehörde Nasa will einen riesigen Fallschirm testen, mit dem schwerere und größere Geräte als heute oder gar Menschen auf dem Mars landen können. Eigentlich sollte das Riesengerät an diesem Dienstag von einer Basis der US-Navy in Kauai, Hawaii, starten. Doch das Wetter machte den Ingenieuren einen Strich durch die Rechnung, frühestens am 5. Juni sei erst mit dem Start zu rechnen, teilte die Nasa mit.

Der Fallschirm des "Low Density Supersonic Decelerator" (LDSD) hat beachtliche Ausmaße: Mit gut 35 Metern Durchmesser ist er mehr als doppelt so groß wie der Fallschirm, mit dem der jüngste Mars-Rover "Curiosity" im August 2012 auf dem Roten Planeten landete. Sein Design borgt sich die fliegende Untertasse dabei von dem Kugelfisch, schreibt die Nasa. Genau wie dieser kann sich der Fallschirm schnell zu einer beachtlichen Größe aufblasen und so in einem ersten Schritt den Fall abbremsen. Im zweiten entfaltet sich dann der Riesen-Fallschirm.

Für den Test soll ein Helium-Ballon die fliegende Untertasse erst einmal auf 37 Kilometer Höhe befördern. Ist das Gerät dort angekommen, wird es entkoppelt. Eingebaute Raketendüsen sorgen dafür, dass LDSD sich in die richtige Position bringt und auf 55 Kilometer Höhe geschleudert wird - dorthin, wo die Luft dünner wird und die fliegende Untertasse Überschallgeschwindigkeit erreicht. Wenn das Gerät zur Erde herabdonnert, soll der Riesen-Fallschirm aufgehen und dafür sorgen, dass die fliegende Untertasse etwa 45 Minuten später sanft im Pazifik landet. Kameras, darunter einige an Bord des Vehikels, sollen den Test live im Internet übertragen.

Trickreiche Landung auf dem Mars

Ziel sei es, eine Höhe und Geschwindigkeit zu erreichen, in der sich die Bedingungen nachahmen lassen, denen Geräte in der Marsatmosphäre ausgesetzt wären, sagt Ian Clark, Chef des LDSD-Projektes. Denn auf dem Mars zu landen ist trickreich, da der Rote Planet eine dünne Atmosphäre hat - anders als etwa der Mond, der keine Atmosphäre hat und auf dem daher mit Raketentriebwerken abgebremst werden kann. Und anders als die Erde, bei der allein die dichte Atmosphäre für einen Großteil der Bremswirkung sorgt und daher Fallschirme für Landemanöver häufig ausreichen.

Die Fallschirme, die die Nasa bis jetzt für Mars-Landungen benutzt, stammen noch aus dem Viking-Programm in den 1970er Jahren. Mit ihnen lassen sich keine schweren Nutzlasten auf den Mars transportieren, schreibt die Nasa. Zudem ließen sich wegen der dünnen Mars-Atmosphäre höher gelegene Regionen auf dem Mars mit den kleinen Fallschirmen gar nicht erreichen.

Ändern soll das die neue Generation der Riesen-Fallschirme. Doch diese müssen sich erst einmal in den Tests beweisen. Nasa-Ingenieure warnen vor zu viel Euphorie. Der erste Test könne durchaus misslingen. "Solange ich Daten bekomme, bin ich schon sehr froh", sagt LDSD-Projektmanager Mark Adler.

lea
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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(