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Jahreswechsel: Silvester scheint ein "Blue Moon"

Wer am 31. Dezember um Mitternacht das Feuerwerk beobachtet, sollte auch einen Blick weiter nach oben wagen. Denn Astronomen kündigen ein besonderes Himmelsschauspiel zum Jahreswechsel an.

Zum ersten Mal seit Jahrzehnten wird in der Silvesternacht wieder ein "Blue Moon" am Himmel stehen. Ein zweiter Vollmond innerhalb ein und desselben Monats kommt ohnehin nicht sehr oft vor. In einer Silvesternacht habe man sie seit dem Jahreswechsel 1990/91 nicht mehr beobachten können, erklärt der niederländische Astronom Theo Jurriens von der Universität Groningen. Das nächste Mal werde ein Silvester-"Blue Moon" seinen Berechnungen zufolge erst wieder im Jahr 2028 zu erleben sein.

Nach Angaben von Sternkundigen ist nicht völlig geklärt, wie die heute allgemein gebräuchliche englische Bezeichnung "Blue Moon" sich im Lauf der Jahrhunderte für einen zweiten Vollmond in einem Kalendermonat durchsetzte. Mit der Farbe Blau hat das Phänomen nichts zu tun, wenngleich der Mond in besonders kalten Winternächten bläulich erscheinen mag. Die weithin bekannte Wendung "once in a blue moon" bezeichnet etwas, das nur sehr selten vorkommt.

Den ersten Vollmond im letzten Monat des Jahres gab es am 2. Dezember. Zu Silvester soll der Vollmond über Mitteleuropa um 20.13 Uhr erreicht sein. Doch er wird örtlich wohl erst etwas später vollständig zu sehen sein. Astronomen sagen nämlich nicht nur einen "Blue Moon", sondern auch eine partielle Mondfinsternis voraus. Allerdings soll sie nicht besonders auffällig sein, da zu ihrem Höhepunkt um 20.23 Uhr nur acht Prozent des scheinbaren Mondscheibendurchmessers im Kernschatten der Erde stehen. Die Finsternis soll mit Eintritt in den Kernschatten ab 19.52 Uhr erkennbar sein. Der Austritt erfolgt um 20.54 Uhr. Danach wäre dann wieder der "Blue Moon" zu bewundern, wenn die Wolken ihn nicht zu stark verdecken.

DPA / DPA
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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