HOME

Klimawandel: Meeresspiegel zuletzt stärker angestiegen als gedacht

US-Forscher haben den Anstieg des Meeresspiegel neu vermessen. Das Ergebnis: Offenbar ging man bislang von falschen Basiswerten aus - die Meere stiegen in den letzten Jahren extrem sprunghaft an.

Das Wasser bis zum Hals. Laut neuen Berechnungen stieg der Meeresspiegel im gesamten Zeitraum seit 1900 weniger stark als angenommen - dafür in den letzten Jahren deutlich stärker.

Das Wasser bis zum Hals. Laut neuen Berechnungen stieg der Meeresspiegel im gesamten Zeitraum seit 1900 weniger stark als angenommen - dafür in den letzten Jahren deutlich stärker.

Der Meeresspiegel ist im vergangenen Jahrhundert insgesamt womöglich weniger stark angestiegen als bisher angenommen. Dies berichten US-Forscher nach einer Neuauswertung der vorhandenen Messdaten im britischen Fachblatt "Nature". Seit etwa 1993 sei der Meeresspiegel dann erheblich stärker angestiegen als in den Jahrzehnten zuvor. Die Neuberechnung beeinflusse Vorhersagen zum künftigen Anstieg des Meeresspiegels, schreiben die Forscher.

Veränderungen des globalen Meeresspiegels werden vor allem mit Hilfe von Messdaten von Gezeitenpegeln errechnet. Einige Messstationen zeichnen schon seit dem 18. Jahrhundert die Pegelstände auf. Allerdings sind die Stationen insgesamt rar und vor allem in Küstennähe und auf der Nordhalbkugel zu finden. Oft sind die Aufzeichnungen auch lückenhaft, so dass die Zuverlässigkeit der Ergebnisse insgesamt beeinträchtigt ist. Bei bisherigen Berechnungen waren Experten auf einen jährlichen Anstieg des Meeresspiegels von etwa 1,6 bis 1,9 Millimetern pro Jahr gekommen.

Diese Werte schienen einigen Fachleuten zu hoch, weil die einzelnen Quellen für den Anstieg des Meeresspiegels - das Schmelzen von Gletschern und Eisflächen, die wärmebedingte Ausdehnung des Wassers und eine veränderte Speicherung an Land - nur einen geringeren Anstieg erklären können. Die Neuberechnung der Forscher um Carling Hay von der Harvard University in Cambridge (US-Staat Massachusetts) könnte diesen Widerspruch auflösen.

Zwischen 1993 und 2010 stärker angestiegen

Die Forscher hatten die Messdaten nach einer sogenannten Kalman-Glättung neu bewertet. Diese mathematische Methode erlaubt es, räumlich und zeitlich unvollständige Datensätze unter bestimmten Wahrscheinlichkeitsannahmen zu analysieren. Dabei wurden sowohl die gemessenen Pegelstände als auch die dem Anstieg zugrundeliegenden Prozesse berücksichtigt.

Die Neuberechnung kommt für die Jahre zwischen 1901 und 1990 zu einem jährlichen Anstieg des Meeresspiegels von etwa 1,2 Millimetern. Dieser Wert schließe die bisherige Lücke im Meeresspiegel-Budget und decke sich gut mit den Berechnungen zu den Mengen, die aus den unterschiedlichen Quellen freiwerden. Mit verschiedenen Tests bestätigten die Wissenschaftler, dass wahrscheinlich die Knappheit und das Fehlen von Datensätzen für die bisher höheren errechneten Werte verantwortlich sind.

Für die Jahre zwischen 1993 und 2010 kommen die Forscher auf einen Anstieg von jährlich etwa drei Millimetern. Dies decke sich mit den bisherigen Berechnungen. Die Diskrepanz zwischen dem Anstieg im Großteil des 20. Jahrhunderts und den vergangenen Jahrzehnten sei mithin größer als bisher angenommen - der Meeresspiegel scheint also seit 1993 noch stärker zu steigen als bereits vermutet. Dies müsse bei Vorhersagen zum künftigen Anstieg berücksichtigt werden, schreiben die Wissenschaftler.

Der Anstieg des Meeresspiegels bedroht vor allem die Bewohner kleiner Inselstaaten, die oft nur wenige Meter über dem Meeresspiegel liegen, warnte das UN-Umweltprogramm (Unep) kürzlich auf einer UN-Konferenz. Zudem machen höhere Meeresspiegel Küstenbewohner anfälliger für Flutwellen, etwa infolge von tropischen Stürmen. Darauf wies unter anderem die Weltwetterorganisation WMO hin.

mh/DPA / DPA
Themen in diesem Artikel
Ich brauche dringend Hilfe bei der EM rente
Guten Tag mein Name ist Carsten Langer ich bin 46 Jahre alt und Versuche seit März 2015 die EM Rente zu beckommen meine Ärzte sagen ich kann nicht mehr Gutachten der Kranken Kasse sieht das auch so nur die Gutachter der Rentenkasse Sehens anders war schon vor sozial Gericht 1 Instanz Richterin sagt ich kann nicht am Gutachten vorbei entscheiden ihre Empfehlung ich sollte in die 2 Instanz weil sie meint das ich auch nicht mehr Arbeits fähig bin die 2 Instanz sagt laut Gutachten könnte ich noch arbeiten aber ihre Meinung nach könnte ich auch nicht mehr arbeiten ich sollte doch auf ein Urteil verzichten und ich sollte neu Rente beantragen und der zwischen Zeit wurde ich zur Berufs Findung geschickt die nach sechs Wochen von der Rentenkasse abgebrochen wurde habe auch erfahren das die Rentenkasse mir keine Umschulung mehr zutraut auf den Rat ich sollte noch Mal EM Rente beantragen bin ich in Reha gegangen damit ich auch neue Arzt berichte habe die Reha hat den Aufenthalt von 4 auf drei Wochen verkürzt und mich entlassen als nicht arbeitsfähig für den allgemeinen Arbeits Markt und ich kann keine 3 Stunden arbeiten das hat der Rentenkasse wieder nicht gereicht hatich wieder zum gutachter geschickt der mir 45 Minuten fragen gestellt hat und jetzt heißt es ich kann wieder voll arbeiten auf den allgemeinen Arbeits Markt Meine Erkrankungen sind Ateose in beiden knieen und mehreren Finger Gelenken Verschleiß in beiden Fuß, Hüft, Schulter und elebogen Gelenken dazu Gicht im linken Daumen satel Anhaltende Schmerzstörungen Wiederkehrende Depressionen Übergewicht Hormonstörungen Wirbelsäulenleiden Bandscheibenschädigung Schlaf Atem Störung Schlafstörungen eine ausgeprägte lese und rechtschreib Schwäche Panick Attacken ( Zukunftsangst) Suizidale Gedanken 1 Suite Versuch Laut aus Zügen einiger Befunde Bin ich nicht mehr Stress resistent Darf keinen akort machen keine Schicht Arbeit keine gehobene Verantwortung überaschinem oder Personen tragen usw Aber al das reicht nicht für die EM Rente Mittlerweile bin ich von der Kranken Kasse ausgesteuert das Arbeitsamt hat mich nach 9 Monaten abgemeldet und seit April wäre die Renten Kasse nicht mehr für mich zuständig aber da ein laufendes verfahren ist hmm keine Ahnung Da ich Mal gut verdient habe habe ich eine bu abgeschlossen aber da die über 900 euro mir zählt und das schon fast 3 Jahre habe ich kein Anspruch auf Harz 4 Grundsicherung Wohngeld oder sie Tafel für essen nein ich darf dafon mich noch mit 260€ freiwillig Kranken versichern Deswegen konnte ich meine Wohnung mir nicht mehr leisten und bin auf einen Campingplatz gezogenitlerweil habe ich eine Freundin und wir teilen uns die Wohnung Bitte ich brauche dringend Hilfe mir wird das alles zuviel werde mich parallel zu ihnen auch an den svdk wenden aber vielleicht können sie unterstützend helfen ich weiß echt nicht weiter und meine schlechten Gedanken werden wider sehr stark Mfg