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Analyse von Erbgut: Männer sterben doch nicht aus

Männerhasser haben sich zu früh gefreut: Die Ansicht einiger Genetiker, dass der Mann an sich irgendwann ausstirbt, ist widerlegt worden. Eine Erbgutanalyse hat ergeben, dass das Y-Chromosom wohl doch nicht dem Untergang geweiht ist.

Männchen - ob beim Mensch oder Tier - wird es wohl noch länger geben

Männchen - ob beim Mensch oder Tier - wird es wohl noch länger geben

Männer werden aller Voraussicht nach nicht aussterben. Das für sie spezifische Y-Chromosom geht einer Erbgutanalyse zufolge doch nicht langsam zugrunde - wie zuvor von einigen Experten vermutet. Tatsächlich habe es bei den Vorfahren des Menschen in den Millionen Jahren der Evolution mehrfach einen rapiden Genverlust auf dem Chromosom gegeben, schreiben US-Forscher im Fachblatt "Nature" (Fachartikelnummer: DOI: 10.1038/nature10843). In den vergangenen 25 Millionen Jahren sei es aber zu keinem wesentlichen Schwund mehr gekommen.

Der Mensch besitzt 46 Chromosomen in den Kernen fast aller seiner Zellen. 44 dieser Chromosomen treten jeweils als Paar auf, die beiden übrigen sind die Geschlechtschromosomen X und Y. Frauen besitzen zwei X-Chromosomen, Männer ein X- und ein Y-Chromosom. Anders gesagt: Das Y-Chromosom kommt nur bei Männern vor, es trägt viele Gene, die für die Ausbildung männlicher Merkmale verantwortlich sind. Das Y-Chromosom ist somit auch das einzige im Erbgut, das kein gleichartiges Gegenstück besitzt. Gene, die auf dem Y-Chromosom liegen und abhanden kommen, sind verloren.

Fünf Mal massive Umbildungen

Forschern zufolge sind die Geschlechtschromosomen vor 200 bis 300 Millionen Jahren aus "normalen" Chromosomen hervorgegangen. Fünf Mal kam es seitdem zu massiven Umbildungen des Y-Chromosoms, die mit einem Genverlust einhergingen. Jennifer Hughes vom Massachusetts Institute of Technology (Cambridge/US-Staat Massachusetts) und ihre Mitarbeiter sequenzierten nun das Y-Chromosom des Rhesus-Affen, genauer gesagt die Region, auf denen die Gene für die männlichen Merkmale liegen, MSY genannt. Sie verglichen die Ergebnisse dann mit den bereits vorliegenden Daten vom Menschen und vom Schimpansen.

Durch den Vergleich der Y-Chromosomen konnten die Forscher dessen Entwicklung rekonstruieren. Denn während die gemeinsame Entwicklung von Menschen und Schimpansen erst vor rund 6 Millionen Jahren endete, trennten sich die Entwicklungslinien von Altwelt-Affen - wie dem Rhesus-Affen - und dem Menschen schon vor rund 30 Millionen Jahren.

Es zeigte sich, das es in den vergangenen 25 Millionen Jahren beim Menschen nur zu einem Genverlust in der Region kam, die zuletzt umgebildet wurde, dem sogenannten Stratum 5. Diese Region macht nur drei Prozent der gesamten "männerspezifischen" MSY-Region aus. Strata 1 bis 4 hatten sich nach einem rapiden anfänglichen Genschwund bereits stabilisiert, bevor die menschliche Entwicklungslinie vom Rhesus-Affen abzweigte.

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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