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Ernährung: Hungern soll das Gedächtnis stärken

Wer wenig isst, fördert damit sein Gedächtnis. Das gilt einer neuen Studie zufolge zumindest für Menschen um die 60. In ihrer Untersuchung bestätigten die Forscher der Uni Münster erstmals in einer Studie mit menschlichen Probanden entsprechende Erkenntnisse aus Tierversuchen.

Sellerie statt Sahnetorte: Hilft das dem Gedächtnis?

Sellerie statt Sahnetorte: Hilft das dem Gedächtnis?

Die Forscher um Agnes Flöel hatten 50 Probanden im Durchschnittsalter von 60 Jahren in drei Gruppen eingeteilt: Die erste Gruppe musste die tägliche Kalorienzufuhr um 30 Prozent reduzieren. Die zweite Gruppe sollte bei gleichbleibender Kalorienzufuhr den Anteil ungesättigter Fettsäuren an der Nahrung um 20 Prozent erhöhen - etwa mit Olivenöl und Fisch. Die dritte Gruppe änderte die Ernährung nicht und diente als Kontrollgruppe.

Nur in der ersten Gruppe wurde nach drei Monaten ein verbessertes Erinnerungsvermögen beobachtet, berichten die Wissenschaftler im Fachmagazin "PNAS". Die Probanden mussten sich nach einem standardisierten Verfahren eine Liste von Wörtern merken und wurden nach 13 Minuten abgeprüft. Die Diät-Gruppe hatte um knapp 20 Prozent verbesserte Werte verglichen mit dem Ausgangstest drei Monate zuvor, die anderen beiden Gruppen wiesen keine signifikanten Veränderungen auf.

Außerdem fanden die Wissenschaftler bei den Probanden mit der "Hirn-Diät" niedrigere Insulinwerte und geringere Entzündungsparameter. Sie erhoffen sich deshalb weitere Erkenntnisse über den Zusammenhang von Insulin sowie Entzündungen auf altersbedingte Wahrnehmungsstörungen. Es handele sich allerdings um erste Erkenntnisse, die durch weitere Studien belegt werden müssten, sagte Flöel. Unter anderem sollen bildgebende Verfahren eingesetzt werden, um mögliche Veränderungen in der grauen Hirnsubstanz untersuchen zu können.

DPA / DPA
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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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