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Leber kräftigen: Das Fenster öffnen und den Mond genießen

Ein starkes Leber-Qi wirkt nach der Lehre der chinesischen Medizin ausgleichend auf Gefühlsregungen. Diese Übung dient dazu, das Organ zu kräftigen.

Unser Volksmund fragt nach der Laus, die über die Leber gelaufen ist, wenn jemandem die Galle überläuft. Auch in der chinesischen Medizin bilden Leber und Galle eine Einheit, die im engeren Sinne mit Zorn und Wut verbunden ist. Im weiteren Sinne jedoch werden alle Emotionen durch die Funktionstüchtigkeit der Leber beeinflusst.

Ein starkes Leber-Qi wirkt ausgleichend auf Gefühlsregungen. Dies macht die Leber so wichtig für Mut, Durchsetzungskraft und Lebensplanung. Gleichzeitig sorgt sie für den geordneten Qi-Fluss im Körper und so für die Leistungsfähigkeit aller inneren Organe. In dieser Übung werden durch die verschlungenen, wringenden, aber dennoch geschmeidigen Bewegungen die Leitbahnen für den Leber- und für den Gallenblasen-Funktionskreis stimuliert, um so die Leber zu kräftigen.

Die Übung

Sie befinden sich in der aufgerichteten Grundposition und besinnen sich auf Ihr Dantian unterhalb des Bauchnabels. Mit der Einatmung steigt die rechte Hand an der linken Körperhälfte hoch und die linke seitlich nach links bis in Schulterhöhe auf. Sie schauen über die linke Hand in die Ferne (Bild 1). Sie beginnen mit der Ausatmung, schreiten schulterweit nach links und stellen nur den Fußballen auf. Dabei verlagern Sie noch nicht das Gewicht, sondern drehen vom Becken aus nach rechts. Dabei drehen Sie auch den linken Fuß mit der Ferse nach außen und setzen ihn dann etwa mit der Hälfte des Körpergewichtes auf den Boden. Gleichzeitig schwingen die Hände in einem Bogen auf Höhe des Kopfes nach vorn und weiter nach rechts. So gelangen Sie in die auf dem zweiten Bild gezeigte Position. In dieser Position haben Sie ausgeatmet. Hierbei ist es wichtig, dass Sie im Hüftgelenk lösen und nicht das rechte Knie drehen.

Mit sanfter Einatmung verlagern Sie das Gewicht auf den rechten Fuß. Dadurch löst sich der linke etwas vom Boden, und Sie drehen ihn über den Ballen in die parallele schulterweite Position. Dabei wird die Handhaltung aufgelöst, und beide Hände zeigen mit den Handflächen nach vorn. Während Sie das Gewicht nach links verlagern und den rechten Fuß seitlich hinter den linken stellen, schwingt die linke Hand nach oben und die rechte nach unten (Bild 3). Noch haben Sie nicht vollständig eingeatmet. Nun setzen Sie sich in eine Hockposition und schieben gleichzeitig einen gedachten Fensterflügel nach links auf. Jetzt haben Sie eingeatmet und "genießen den Mond" (Bild 4). Diese Haltung erzeugt in Verbindung mit der Atmung eine intensive Massagewirkung sowohl auf die inneren Organe wie auch auf die Leitbahnen. Während Sie ausatmen, lassen Sie die Hände sinken, richten sich auf und stellen den rechten Fuß an den linken heran. Jetzt können Sie diese Übung nach rechts ausführen.

Um die Abfolge besser trainieren zu können, sollten Sie zuerst ohne Beachtung der Atmung üben, bis Ihnen die Bewegungsabläufe vertraut sind. Bedenken Sie, dass die Ausatmung betont wird, um die regenerierenden Funktionen des Organismus zu unterstützen. Zum Abschluss legen Sie die Hände auf das Dantian, verweilen einige Minuten und beenden die Übung, indem Sie dreimal tief ein- und ausatmen.

Dr. Johannes Bölts / print
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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(