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Wahrnehmung: Kinder verstehen Zahlen auch ohne Rechnen

Schon Fünfjährige können gut mit Zahlenmengen umgehen - so lange sie dabei handfeste Objekte wie Punkte vor Augen haben. Abstrakte Zahlensymbole wie die 4 oder die 8 sagen Vorschulkindern aber noch wenig.

Kinder haben offenbar ein natürliches Verständnis für Zahlenmengen - auch wenn sie noch keinen Mathematikunterricht besucht haben. Amerikanische Psychologen ließen fünfjährige Vorschulkinder verschiedenfarbige Punkte miteinander vergleichen und addieren - eine Aufgabe, die die Kinder souverän meisterten. Auch wenn sie die Punkte sahen und gleichzeitig eine Anzahl von Tönen eingespielt wurde, konnten die Fünfjährigen sagen, ob sie mehr Punkte gesehen oder mehr Töne gehört hatten. Das Rechnen mit Zahlensymbolen muss dagegen erst erlernt werden, berichten Hilary Barth und ihre Kolleginnen von der Harvard-Universität in Boston in der Fachzeitschrift "PNAS".

Kinder konnten auch Punkte mit Tönen vergleichen

Im ersten Experiment zeigten die Forscher den Kindern auf einem Computerbildschirm eine größere Menge blauer Punkte und ließen sie Sekunden später hinter einem Rechteck verschwinden. Daneben blendeten sie rote Punkte ein. Die Kinder sollten nun angeben, ob sie mehr blaue Punkte gesehen hatten oder mehr rote.

Das Experiment wurde nun leicht abgewandelt: Zu den zuerst sichtbaren blauen Punkten kamen in einem zweiten Schritt weitere blaue hinzu, ehe sie abgedeckt wurden. Erst dann tauchten die roten auf. Die Kinder mussten also erst die beiden blauen, inzwischen verdeckten Punktmengen im Kopf addieren und sie dann mit den roten, auf dem Bildschirm sichtbaren Punkten vergleichen. Die Anzahl der richtigen Antworten lag dabei weit über dem Zufall.

Anschließend mussten die Fünfjährigen die Menge der blauen Punkte mit einer Anzahl an Tönen vergleichen, die die Forscher einspielten. Auch hier waren rund zwei Drittel der Antworten richtig.

Zahlensymbole verstehen die Fünfjährigen noch nicht

In einem weiteren Experiment untersuchten die Wissenschaftler die Frage, ob die Kinder ungefähre Berechnungen mithilfe von Zahlensymbolen anstellen. Sie sollten dabei Additionsaufgaben im Zahlenraum bis 58 lösen, die ihnen in den ersten beiden Experimenten durch Punkte präsentiert worden waren. Die Kinder zeigten bei Testaufgaben wie "Ist 2+2 = 4 oder = 8?", dass sie die Fragestellung verstanden und zu lösen versuchten, jedoch konnten sie die eigentlichen Fragen nicht richtig beantworten.

Offenbar haben Kinder also schon vor dem Mathematikunterricht ein gewisses abstraktes Verständnis von Zahlen und von Addition. Die Symbolik von Zahlen können sie aber noch nicht ganz verstehen. Um Mengen zu begreifen, brauchen sie anschauliche Objekte wie Punkte.

In der Schule haben viele Probleme, das Rechnen mit Symbolen zu erlernen. Die Psychologen schlagen daher vor, die intuitive Fähigkeit der Kinder in neuen Methoden für den Mathematikunterricht aufzugreifen, um das Erlernen der Zahlensymbolik zu fördern.

DDP / DDP
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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(