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Bekannt aus "Hidden Figures" Mathematikerin mit Hollywood-Ruhm: Nasa-Pionierin Katherine Johnson gestorben

Katherine Johnson und Barack Obama
Küsschen vom Präsidenten: Katherine Johnson und Barack Obama im Jahr 2015 bei der Verleihung der Presidential Medal of Freedom
© Michael Reynolds/EPA/DPA
"Sie war eine amerikanische Heldin und eine Pionier-Legende, die nie vergessen werden wird": Katherina Johnson arbeitete für die Nasa an der Mondlandung mit. Jetzt ist die berühmte Mathematikerin im Alter von 101 Jahren gestorben.

Die Mathematikerin Katherine Johnson, die für die US-Raumfahrtbehörde Nasa an der ersten bemannten Mondlandung 1969 mitarbeitete, ist im Alter von 101 Jahren gestorben. "Mit Trauer hat unsere Nasa-Familie die Nachricht bekommen, dass Katherine Johnson heute Morgen im Alter von 101 Jahren gestorben ist", schrieb Nasa-Chef Jim Bridenstine am Montag per Kurznachrichtendienst Twitter. "Sie war eine amerikanische Heldin und eine Pionier-Legende, die nie vergessen werden wird."

Johnson gehörte zu einer kleinen Gruppe afro-amerikanischer Frauen, die für die Nasa ab den 50er Jahren komplizierteste Berechnungen für Raumfahrt-Missionen weitgehend ohne Hilfsmittel durchführte – dafür öffentlich damals aber keinerlei Anerkennung erfuhr.

Katherine Johnson: Freiheitsmedaille vom Präsidenten

Erst 2016 wurden Johnson und einige ihrer Kolleginnen durch den erfolgreichen Hollywood-Film "Hidden Figures" einer breiteren Öffentlichkeit bekannt.

Johnson wurde 2015 vom damaligen US-Präsidenten Barack Obama mit der Freiheitsmedaille des Präsidenten, einer der höchsten zivilen Auszeichnungen der USA, geehrt. Außerdem benannte die Nasa ein wissenschaftliches Forschungszentrum nach ihr.

tim DPA

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