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"Gefahr von Fehlinterpretationen": Ethikrat fordert mehr Aufklärung vor Gentests

Mit ihnen lassen sich etwa Erbkrankheiten bei Ungeborenen ermitteln: Gentests werden immer populärer. Der Deutsche Ethikrat warnt vor Gefahren und schlägt eine Lösung zur besseren Aufklärung vor.

Angesichts des zunehmenden Einsatzes von Gentests in der Medizin und rund um die Schwangerschaft hat der Deutsche Ethikrat eine stärkere Aufklärung und Beratung der Bevölkerung angemahnt. Die Patienten müssten in die Lage versetzt werden, "selbstbestimmt" über den Umgang mit den neuen Testverfahren und den Datenmengen zu entscheiden, forderte das Expertengremium in seiner am Dienstag in Berlin vorgelegten Stellungnahme.

Die Experten schlagen die Einrichtung einer unabhängigen Internetplattform vor, die über alle verfügbaren Gentests informieren soll. Gentests spielen in Forschung und Medizin eine immer größere Rolle. Mit den neuen technischen Verfahren verknüpfen sich viele Hoffnungen an die Ermittlung von Krankheitsursachen oder an neue Therapien.

Durch sinkende Kosten, schnellere Analysen und die Direktvermarktung von Gentests über das Internet erhalten immer mehr Menschen Zugang zu genetischer Diagnostik.

Doch nicht alle Informationen seien hilfreich, warnte der Ethikrat in seiner Stellungnahme. Die "Gefahr von Fehlinterpretationen und Missverständnissen" sei groß.

Besonders umstritten sind sogenannte Pränataltests, mit denen Gendefekte oder Erbkrankheiten bei Ungeborenen ermittelt werden sollen. Eine Mehrheit des Ethikrates sprach sich für eine Beschränkung vorgeburtlicher Gentests aus. So soll zum Beispiel ein neuer Bluttest zur Diagnose des Down-Syndroms bei Embryos nur vorgenommen werden dürfen, wenn es ein erhöhtes Risiko für eine genetische Störung gibt. Eltern, die sich für ein behindertes Kind entscheiden, gebühre "hohe gesellschaftliche Wertschätzung", heißt es in dem Bericht.

Uneinigkeit über Beschränkungen für Pränataltests

Bei Gentests innerhalb der ersten zwölf Schwangerschaftswochen forderten die Experten ein über die Pflichtberatung vor einem Schwangerschaftsabbruch hinausgehendes "Schutzkonzept".

In einem Sondervotum sprachen sich allerdings acht Mitglieder des Ethikrates gegen die Beschränkung solcher Pränataltests aus. Aus ihrer Sicht sollten Embryos vielmehr auch auf Krankheiten untersucht werden können, die sich erst viel später im Leben zeigen. Schwangeren dürfe der Zugang zu genetischen Informationen über das Ungeborene nicht erschwert werden, forderten die Experten.

Wegen der zunehmenden Bedeutung von Gentests forderte der Ethikrat grundsätzliche Änderungen am Gendiagnostikgesetz. Darin sollte unter anderem klar geregelt werden, wie mit überschüssigen genetischen Daten und möglichen Nebenbefunden umgegangen wird. Zudem müsse klargestellt werden, dass die Beratung immer in einem persönlichen Gespräch zwischen Arzt und Patient erfolgt.

Zum Schutz vor sogenannten Direct-to-Consumer-Tests, bei denen meist anhand einer Speichelprobe allgemeine Krankheitsrisiken ermittelt werden sollen, forderte der Ethikrat EU-weite Regelungen zum besseren Schutz der Patienten und Verbraucher.

Die in Deutschland generell nicht zugelassenen Tests werden meist über das Internet oder über Apotheken, Fitnessstudius oder Ernährungsberater angeboten. Die Bundesregierung hatte den Ethikrat 2011 mit der Stellungnahme beauftragt.

anb/AFP / AFP
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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(