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Safer Sex bei Einsiedlerkrebsen: Es kommt doch auf die Größe an – zumindest beim Krabben-Sex

Bestimmte Einsiedlerkrebse haben längere Penisse als ihre Artgenossen entwickelt. Das hat nun ein Wissenschaftler untersucht und herausgefunden. Er sagt: "Alle andere Hypothesen zur Penisgröße zogen den Kürzeren."

Safer Sex bei Einsiedlerkrebsen

Großes Haus, großer Penis: Laut Studienautor Mark Laidre haben Einsiedlerkrebse der Gattung Coenobita die größten Penisse im Vergleich zu ihren Körpermaßen (Symbolbild)

Picture Alliance

Es kommt doch auf die Größe an - zumindest beim Krabben-Sex: Nach wissenschaftlichen Erkenntnissen haben bestimmte Einsiedlerkrebse längere Penisse entwickelt, um bei der Fortpflanzung ihre Muscheln nicht verlassen zu müssen. Die am Mittwoch in der britischen Zeitschrift "Royal Society Open Science" veröffentlichte Studie mit dem Titel "Private Parts for Public Property" (etwa: Mit den Geschlechtsteilen für das Eigentum) geht allgemein gefasst der Frage nach, ob Penisgröße im Verhältnis zur Wohnungsgröße steht. Hintergrund ist, dass Krabben Gefahr laufen, dass Räuber ihnen die Muschel wegschnappen, wenn sie außer Haus Sex haben.    

Der Studienautor Mark Laidre von der Universität Dartmouth fragte sich, ob Krebspenisse umso größer ausfallen, je größer das Risiko der Krabbe ist, nach dem Fortpflanzungsakt obdachlos zu sein - oder wie Laidre schreibt: Wurden die Penisse größer, "um sicheren Sex zu erleichtern"? Nach seiner Hypothese ermöglichen längere Penisse es den Individuen ihre Sexualpartner zu "erreichen", während sie "zugleich mit dem Rest ihres Körpers ihr Eigentum sicher im Griff haben". Auf diese Weise könnten sie ihre Muscheln beim Sex vor Dieben schützen. Besonderes Augenmerk richtete der Biologe auf Krabben, die zudem gern "renovierten".    

Ergebnis des Einsiedlerkrebs-Forschers: "Alle andere Hypothesen zur Penisgröße zogen den Kürzeren"

Unter diesen Gesichtspunkten begutachtete Laidre 328 verschiedene Einsiedlerkrabben-Arten. Nach seiner Theorie mussten diejenigen Tiere mit den "umgebauten" und damit geräumigsten "Luxus"-Muscheln die längsten Penisse haben, denn ihre Behausungen waren für mögliche Räuber am attraktivsten; wohingegen Krabben mit "Standard-Muscheln" oder gar solche ohne Muscheln die "Kürzesten" ausweisen mussten. Dabei achtete er auch auf Zusammenhänge wie Lebensräume an Land oder im Meer sowie Gesamtkörpergröße.    

Seine Annahmen sah er bestätigt: Die Einsiedlerkrebse mit den größten Penissen im Vergleich zu ihren Körpermaßen waren die Arten der Gattung Coenobita - die einzigen, die ihre Muscheln umbauten. Es folgten Krebse mit "unrenovierten" Behausungen, am Ende der Skala lagen solche, die ihre Muscheln als ausgewachsene Tiere einfach ablegten. Laidre kam zu dem mit britischem Sprachwitz formulierten Ergebnis: "Alle andere Hypothesen zur Penisgröße zogen den Kürzeren."    

Ähnliche Verhältnisse ließen sich mutmaßlich auch bei anderen Arten von Lebewesen feststellen. Laidre will sich nun nach eigenen Angaben auch noch unter anderem mit der Frage beschäftigen, ob die Art des Muschelumbaus weitere Auswirkungen auf Penisgröße hat und wie es um Zusammenhänge mit "Bewaffnung" und Penisgröße steht.

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fs / AFP
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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