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Erdstoß um 21.42 Uhr: Sumatra von Nachbeben erschüttert

Nach dem starken Erdbeben von Montag ist die indonesische Insel Sumatra von einer Serie teils heftiger Nachbeben erschüttert worden. Der Erdstoß um 21.42 Uhr Ortszeit hatte auf den Mentawai-Inseln ein Haus schwer beschädigt, aber über Opfer lagen der Katastrophenschutzbehörde bis Dienstag keine Angaben vor.

Die indonesische Erdbebenwarte gab die Stärke des ersten Bebens mit 7,2 an, die US-Geologiebehörde mit 7,5. Das Epizentrum lag westlich von Sumatra, rund 280 Kilometer südlich von Padang. Weiter nördlich war das Beben passiert, das Weihnachten 2004 den verheerenden Tsunami ausgelöste und 230 000 Menschen das Leben kostete.

In der Großstadt Padang waren am späten Montag tausende Einwohner in Panik auf die Straßen gerannt. Dort und in der Nähe hatte ein 7,6-Beben im vergangenen Jahr im September 1 100 Menschenleben gefordert und schwere Schäden hinterlassen.

DPA / DPA
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