HOME

Evolutionslehre: Darwin gegen Gott

1859 entwickelte Charles Darwin die Evolutionstheorie. Heute gilt die Evolution als wissenschaftlich unbestritten, doch in Bush-Amerika ist der Kampf um die "richtige" Lehre wieder voll entbrannt.

Die Schulferien haben in den USA begonnen, und die Schüler genießen den Sommer. Eltern, Lehrer und Schulbehörden wälzen aber wichtige Entscheidungen. Im Bundesstaat Kansas soll vor dem neuen Schuljahr entschieden werden, ob Darwins Evolutionstheorie im Biologie-Unterricht als Fakt oder als eine von mehreren Theorie über die Entstehung des Lebens unterrichtet werden soll. In 15 weiteren Bundesstaaten tobt die Debatte auch. Kritische Wissenschaftler sehen einen Generalangriff religiöser Fundamentalisten auf die Grundlagen des Biologie-Unterrichts.

"Intelligentes Design" statt "blinder Evolution"

Das neue Konzept heißt "intelligentes Design". Anhänger vermeiden das Fahrwasser religiöser Untertöne. Sie argumentieren, dass manche biologische Systeme zu komplex und kompliziert gebaut sind, als dass sie mit Darwin durch Mutationen und zufällige Entwicklungen erklärt werden können. Dahinter könne nur ein durchdachtes Design stecken. Mit dem Erstarken der religiösen Rechten unter Präsident George W. Bush ist das Thema in letzter Zeit richtig salonfähig geworden.

In Kansas hat die Schulbehörde im Mai in Anhörungen debattieren lassen, ob neben der Evolutions- auch Schöpfertheorien in staatlichen Schulen gelehrt werden sollen. In Arkansas tobt ein Kampf über Aufkleber auf Bio-Büchern, auf denen steht: "Die Evolution reicht nicht aus, um den Ursprung des Lebens zu erklären". In Georgia wehrt sich die Schulbehörde gegen die richterlich angeordnete Entfernung von Einlegekarten in Schulbüchern, auf denen steht: "Evolution ist eine Theorie, kein Fakt." Eltern in Dover (Pennsylvania) ziehen im September vor Gericht, weil sie sich gegen den Beschluss wehren, "intelligentes Design" zu unterrichten.

Wiener Kardinal Schönborn hat sich in die Debatte eingemischt

"Seit der Veröffentlichung von Darwins 'Die Entstehung der Arten durch natürliche Zuchtwahl' 1859 kämpfen die Gegner der Evolution vergeblich dagegen an", schreibt Kenneth Miller, Biologieprofessor an der Universität Colorado. "Die Design-Bewegung macht viel Lärm, versagt aber enttäuschenderweise an zwei Fronten: von der Wissenschaft wird sie zurückgewiesen, weil sie die Fakten ignoriert, und der Religion wird sie nicht gerecht, weil sie Gott vernachlässigt."

Jetzt hat sich der Wiener Kardinal Christoph Schönborn in die amerikanische Debatte eingemischt. In einem Beitrag für die "New York Times" schrieb er: "Evolution im Sinne gemeinsamer Herkunft mag wahr sein, aber Evolution im neo-darwinistischen Sinn ein ungelenkter, ungeplanter Prozess von Zufallsvariation und natürlicher Selektion - ist es nicht."

Papst Benedikt soll klären

Schönborn bezeichnet die 1996 Aufsehen erregenden Äußerungen von Papst Johannes Paul II. zur Evolution als "ziemlich vage und unwichtig". Dabei wurden Johannes Pauls Worte ("Heute geben neue Erkenntnisse dazu Anlass, in der Evolutionstheorie mehr als nur eine Hypothese zu sehen.") als Neubeginn eines offen Verhältnisses der katholischen Kirche zu den Naturwissenschaften gefeiert. Miller und zwei katholische US-Biologen haben schon an Papst Benedikt geschrieben und um Klärung gebeten.

Fundamentalistischen Christen kommt Schönborns Unterstützung gerade recht. Wer nicht in die Kirche gehe, höre nie etwas über die wahren Ursprünge des Lebens, sagte Schülerin Rachel Jennigs (16) aus Maryland einer Radioreporterin. "Die Evolution kann nicht bewiesen werden, die biblische Schöpfungsgeschichte schon", meinte sie. Auf die perplexe Frage "Wie?" meinte Rachel: "Weil der Schöpfer in meinem Herzen lebt." Kim Abels, Mutter dreier Kinder, sagte in demselben Programm: "Wenn wir Evolution lehren und nicht über die Schöpfungsgeschichte reden, wo ist dann unsere Zukunft?"

Eugene Scott ist Präsidentin des "Nationalen Zentrums für Wissenschaftserziehung", das sich der Verteidigung der Evolutionslehre verschrieben hat. Die Organisation mit 4000 Mitgliedern gibt alarmierten Eltern Argumentationshilfe. "Es ist wirklich eine Herausforderung, gegen diese Argumente anzugehen", sagt Scott.

Christiane Oelrich, DPA

kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(