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Kurzschluss ausgelöst: Steinmarder legt weltgrößten Teilchenbeschleuniger lahm

Marder knabbern gerne an Dingen – Autokabeln etwa. Was nun aber einem Schweizer Steinmarder zwischen die Zähne kam, ist eine Nummer größer: Er legte den größten Teilchenbeschleuniger der Welt am Kernforschungszentrum Cern lahm.

Ein Steinmarder hat den größten Teilchenbeschleuniger der Welt lahmgelegt

Freches Kerlchen: Ein Steinmarder hat einen Kurzschluss am Kernforschungszentrum Cern in Genf ausgelöst (Archivbild) 

Der größte Teilchenbeschleuniger der Welt ist von einem kleinen Raubtier lahmgelegt worden: Ein Steinmarder sei in die unterirdische Riesenmaschine eingedrungen und habe einen Kurzschluss ausgelöst, verzeichnet das Arbeitsprotokoll des Europäischen Kernforschungszentrums (Cern) für Freitag. Die Anlage musste daraufhin den Betrieb einstellen, wie Cern-Sprecher Arnaud Marsollier dem britischen Sender BBC sagte.

Ausflug mit tödlichen Folgen

Der Eindringling überlebte seinen Ausflug in eine 66-Kilovolt-Transformator-Anlage des Beschleunigers nicht. Er wurde von einem Stromschlag getötet. Steinmarder sind dafür berüchtigt, dass sie Autos lahmlegen, indem sie Kabel durchbeißen. Wie das Tier in die streng bewachte Cern-Beschleunigeranlage nördlich von Genf gelangen konnte, ist bislang unklar.

Der Beschleuniger Large Hadron Collider (LHC) war im Juni 2015 nach umfangreichen Modernisierungsarbeiten wieder in Betrieb genommen worden. Zuvor hatten die Cern-Wissenschaftler mit Hilfe des 27 Kilometer langen LHC-Ringtunnels die Existenz des Higgs-Boson nachgewiesen, des wichtigsten Elementarteilchens im Standardmodell der Materie. Mit dem runderneuerten LHC suchen sie nach Hinweisen für die Existenz von Dunkler Materie.

Es ist nicht das erste Mal, dass ein kleines Tier Technik lahmlegt: So brachte eine Nacktschnecke 2011 den Berufsverkehr in Bayreuth zum Erliegen. Ihre Schleimspur hatte in einer Ampel einen Kurzschluss verursacht. Im selben Jahr legten Quallen ein Atomkraftwerk an der schottischen Nordseeküste lahm. Die Tiere hatten Filter der Kühlung verstopft.

Haariger Flitzer: Marder stoppt Fußballspiel
ikr/DPA
Kindesunterhalt für volljähriges Kind ohne Zielstrebigkeit
Mein Kind ist 19 Jahre alt und lebt im Haushalt der Mutter. Es hat im Juli 2017 seine Schule nach der 10. Klasse dann mit Hauptschulabschluss verlassen. Danach wollte es auf einer Berfsfachschule Einzelhandel seinen Realschulabschluss nachholen (2 Jahre). Es besuchte die Schule im ersten Halbjahr nicht wirklich regelmäßig und im zweiten Halbjahr dann so gut wie gar nicht mehr. (zum Ende hin, ist es gar nicht mehr zur Schule gegangen) Das notwendige zweite Jahr ging es dann gar nicht mehr an. Stattdessen hat es sich für ein freiwilliges Soziales Jahr beworben und geht hier mehr oder weniger regelmäßig hin. Nun möchte es das FSJ abbrechen und wieder seinen Realschulabschluss nachholen. Dies soll in Vollzeit an der Volkshochschule geschehen. Zwischendurch ist immer wieder die Rede von verschiedenen Ausbildungen. Ein wirkliches Konzept, oder Interesse ist aber auch hier nicht erkennbar. Mal kommt es mit dem Berufswunsch Tierarzthelfer/In, mal mit Immobilienkaufmann/-Frau, oder Ähnlichem. Informationen über freie Stellen, oder Inhalte des Berufs und der Ausbildung können nicht genannt werden. Bei laufenden Bewerbungen am Ball zu bleiben liegt ihm auch nicht wirklich. Hab die Bewerbung ja hingeschickt, damit soll es dann auch gut sein. Langsam drängt sich mir der Verdacht auf, es sucht sich den bequemsten Weg heraus und verlässt sich auf meine nicht unerheblichen Unterhaltszahlungen. Frei nach dem Motto: Was soll ich mich kümmern, Väterchen muss ja zahlen, solange ich Schule oder Ausbildung mache. Um meinem Kind Anreize zu geben, endlich Zielstrebigkeit zu entwickeln, habe ich schon über die Kürzung bzw. Einstellung des Unterhals nachgedacht. Wie verhält sich das rechtlich, bzw. was kann ich tun?