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Kinostart in den USA: Tierschützer wegen "Ninja Turtles" in Sorge

Die "Teenage Mutant Ninja Turtles" sind zurück auf der Leinwand. Tierschützer in den USA warnen deshalb davor, echte Schildkröten könnten weder fliegen, noch seien sie zu Stunts fähig.

Raphael, Leonardo, Donatello und Michelangelo sind wieder da. An diesem Freitag startet in den USA die Kinofortsetzung der "Teenage Mutant Ninja Turtles". Kurz vor der Premiere haben Tierschützer nun aber vor den Konsequenzen für echte Schildkröten gewarnt. In einem offenen Brief erinnerten die Gründer des Vereins zum Schutz der Schildkröten, Susan Tellem und Marshall Thompson, an das Schicksal von unzähligen Schildkröten, die nach dem Start des ersten Films im Jahr 1990 gekauft und nach kurzer Zeit wieder ausgesetzt worden waren.

"Unglücklicherweise sind sich Kinder nicht darüber im Klaren, dass echte Schildkröten nicht fliegen können, zu keinen Stunts fähig sind und auch keine akrobatischen Kunststückchen wie ihre Doppelgänger aus dem Kino vollbringen", heißt es in dem Schreiben des in Malibu ansässigen Vereins.

Schildkröte als Haustier erst ab 13 Jahren

Deshalb landeten viele der Tiere kurze Zeit nach ihrem Erwerb in Flüssen, Seen, Mülleimern, Toiletten oder Tierheimen. Lebende Schildkröten gehörten nicht in die Hände von Kindern, die jünger als 13 sind, da deren Interesse an den Tieren schnell erlahme, forderten Tellem und Thompson.

Der Film "Teenage Mutant Ninja Turtles" basiert wie schon sein Vorgänger auf einer Comicserie über mutierte kämpfende Riesenschildkröten. Kinostart in Deutschland ist im Oktober.

nck/AFP / AFP
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