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Pinguin Happy Feet Zickzack Richtung Heimat


Sieben Kilometer in 22 Stunden: Happy Feet hat es offenbar nicht besonders eilig nach Hause zu kommen. Wenn der Pinguin nicht einen Zahn zulegt, wird es noch eine lange Heimreise in die Antarktis.

Schwimm, Happy Feet, schwimm!", gaben ihm seine Retter mit auf den Weg, als sie den weltberühmten Pinguin ins Wasser ließen. Doch so richtig eilig hat er es offenbar nicht, nach Hause zu kommen. Der in Neuseeland gestrandete und am Sonntag wieder ausgesetzte Kaiserpinguin kam der Antarktis in den ersten 22 Stunden nur sieben Kilometer näher. Das geht aus den Daten des Peilsenders hervor, den Tierärzte dem Vogel vor der Abreise verpasst hatten.

Happy Feet hatte insgesamt etwa 2619 Kilometer vor sich, als er in der Nähe der Insel Campbell südlich von Neuseeland vom Schiff Tangaroa ausgesetzt wurde. Am Montagmorgen zeigte der Sender seinen Standort etwa 2612 Kilometer vor der Heimat, der Pinguin-Kolonie "McMurdo Sound" an - nur sieben Kilometer weiter. "Wenn man seinen Kurs anschaut, sieht es aber so aus, als sei er mindestens das Doppelte geschwommen", hieß es auf der Webseite www.ourfarsouth.org, auf der das Fortkommen des Vogels im Internet verfolgt werden kann.

Die Seite betreibt der Investmentbanker Gareth Morgan mit seiner Stiftung. Er hat die Mission, Happy Feet sicher nach Hause zu bringen, finanziell unterstützt. Das etwa drei Jahre alte Jungtier hatte sich im Juni nach Neuseeland verirrt. Normalerweise bleiben Kaiserpinguine in südlicheren Gefilden. Er fraß Sand und wurde krank, der Zoo von Wellington päppelte ihn wieder auf.

joe/DPA DPA

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