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Podcast zur Arktis-Expedition Die Stimme von der Polarstern: Hier spricht der Kapitän über das außergewöhnliche Abenteuer

Schiff Polarstern
Die Polarstern ist ein wissenschaftliches Großprojekt – auf die Ergebnisse darf man gespannt sein
© Esther Horvath/Alfred-Wegener-Institut / DPA
Es ist eine spektakuläre Reise und zugleich ein riesiges Wissenschaftsprojekt: Die Menschheit errichtet einen Außenposten in der Arktis. Im exklusiven Podcast von Audio Now berichtet Markus Rex von seinen Erlebnissen.

Was wäre die Menschheit ohne die Logbücher legendärer Kapitäne? Christoph Kolumbus dokumentierte die Entdeckung Amerikas, William Bley die Meuterei auf der Bounty. Das Audio-Logbuch von Markus Rex, Leiter der größten Arktis-Expedition aller Zeiten, das jede Woche auf Audio Now mit einer neuen Folge erscheint, dokumentiert ein außergewöhnliches Wissenschafts-Abenteuer: So driftet der Forschungseisbrecher Polarstern eingefroren durch das Nordpolarmeer, an Bord ein Team internationaler Wissenschaftler, die derzeit eine Forschungsstadt auf einer Eisscholle errichten. "Arctic Drift – Das Audiologbuch" heißt der Podcast, der die Hörer mitnimmt auf die spektakuläre Reise ins ewige Eis.

Logo Arctic Drift
"Arctic Drift – Das Audiologbuch" begleitet die größte Arktis-Expedition der Menschheit

Gerade sei man mit der Grundstücksaufteilung beschäftigt, erzählt Rex in seinem Podcast. Die Forscher wollen so bald wie möglich loslegen mit ihrer Arbeit: Messinstrumente im Ozean versenken, ins Eis hineinbohren, in die Atmosphäre aufsteigen lassen. Daten wollen sie sammeln, um ein möglichst exaktes Bild von den Folgen des Klimawandels für diese Region zu zeichnen. Denn nirgendwo erwärmt sich die Erde so schnell wie in der Arktis.

Die Forscher schützen sich vor Eisbären

Zum Schutz vor Eisbären wird das Camp mit Infrarot-Scannern überwacht und von einem speziell ausgebildeten Team geschützt. Ein Drahtzaun wird errichtet, der Pyrotechnik auslöst, sollten Eisbären mit ihm in Kontakt kommen. Das alles muss jetzt schnell passieren, denn schon bald beginnt die Polarnacht. Sie wird 150 Tage dauern und ist mit ihrer Dunkelheit ebenso eine riesige Herausforderung wie die Kälte: Im Winter werden Temperaturen von -45 Grad Celsius erwartet. Auch deshalb hat das Schiff für medizinische Notfälle einen Chirurgen an Bord – OP-Saal inklusive. Selbst im allerbesten Fall würde es vier Tage dauern, bis ein Patient im Krankenhaus ist.

"Die Menschheit hat nun einen Außenposten in der Arktis", sagt Markus Rex. Und jeder kann mitverfolgen, welchen Herausforderungen die Männer und Frauen in dieser Region, die in der Polarnacht nahezu unerreichbar ist, sich stellen müssen.

Alle Folgen des Podcasts finden Sie hier exklusiv bei Audio Now!

stern

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