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Stiftung Warentest: Nicht jedes Trockenfutter ist für Hunde gut

Stiftung Warentest hat 32 Trockenfutter für Hunde untersucht. Viele können bedenkenlos verfüttert werden, doch sieben Produkte können den Vierbeiner krank machen, wenn er täglich von ihnen frisst.

Trockenfutter ist die beliebteste Nahrung für Hunde. Die Produkte gibt es in verschiedenen Geschmacksrichtungen, Farben oder Formen und mit unterschiedlich dosierten Vitamin- und Mineralstoffzusätzen. Wer seinen Liebling damit füttert, will, dass er gut versorgt ist. Doch das ist nicht immer der Fall. Manches, was in den Napf kommt, ist für die Vierbeiner sogar gesundheitsschädlich, wie Stiftung Warentest jetzt herausfand.

Acht Produkte wurden mangelhaft bewertet, sieben davon verursachen bei dauerhafter Einnahme sogar Mangelerscheinungen: Vier dieser Trockenfutter enthalten zu wenig Vitamin A, drei dafür zu viel Kalzium. Weiteren drei Produkten fehlen zwei Fettsäuren, die bei Welpen die Entwicklung des Nervensystems fördern.

Die meisten Produkte können Hundehalter allerdings bedenkenlos an ihre Vierbeiner verfüttern. Insgesamt vergaben die Tester 19 Mal die Note "sehr gut" und vier Mal die Note "gut".

Mangelnde Bewegung und zu großzügig bemessene Essensportionen führen bei vielen Vierbeinern zu Übergewicht. Umso wichtiger sind korrekte Dosierungsempfehlungen auf der Futterverpackung. Doch darauf ist nicht bei jedem Hersteller Verlass: Nur 14 der 32 Produkte haben die Tester diesbezüglich mit "sehr gut" bewertet.

Alle getesteten Produkte erzielten im Bereich Schadstoffbelastung ein sehr gutes Ergebnis. Hier hatten die Tester nichts zu beanstanden.

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