Universität Halle Ein Wal-Penis als Geschenk


1,27 Meter misst dieser aus getrockneter Haut und Muskeln bestehende Penis eines Grönlandwals. Das 200 Jahre alte Stück ist ein Relikt einer ehemaligen Leopoldina-Sammlung - in Zukunft soll es in Halle zu sehen sein.

Ein mehr als 200 Jahre alter Wal-Penis ist künftig im Naturkundlichen Universitätsmuseum Halle zu sehen. Die Hochschule erhielt den Wal-Penis am Dienstag als Geschenk der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina. Bei dem und 1,27 Meter langen Stück handelt es sich den Angaben zufolge um das letzte Relikt der ehemaligen naturkundlichen Leopoldina-Sammlung. Der Projektleiter des künftigen Naturkundlichen Universitätsmuseums, Frank Steinheimer, kündigte an, der Wal-Penis werde noch vor der Eröffnung des Museums erstmals 2012 in der Sonderausstellung "Expeditionskisten" gezeigt.

Der aus getrockneter Haut und Muskeln bestehende Wal-Penis wurde im Mai 2009 im Archiv der Leopoldina entdeckt und zunächst für ein Tierhorn gehalten. Eine DNA-Untersuchung im Institut für Biochemie und Biologie der Universität Potsdam ergab, dass es sich um den Penis eines Grönlandwals handelt. Diese Tiere können bis zu 16 Meter lang und 70 Tonnen schwer werden.

DPA DPA

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