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Allgemeine Relativitätstheorie Supermassereiche Schwarze Löcher: Hatte Einstein recht?

Supermassereiche Schwarze Löcher können die milliardenfache Masse unserer Sonne haben. Ohne je eins von ihnen gesehen zu haben, sagte Albert Einstein vor über Hundert Jahren voraus, wie sich etwa eltromagnetische Strahlung, darunter auch das sichtbare Licht, in ihrer Nähe verändern müsste. Generationen von Wissenschaftler haben seitdem versucht, Einstein zu stützen oder zu widerlegen. Auch Astronomin Andrea Ghez und ihr Team von der University of California. "Wir konnten die Beweise für supermassereiche Schwarze Löcher um den Faktor zehn Millionen steigern. Wir haben beobachtet, wie sich Sterne bewegen. Mein Lieblingsstern - er heißt S0-2, braucht 16 Jahre für eine Umrundung. Derzeit ist er dem Schwarzen Loch am nächsten und ist der stärkste Anziehungskraft ausgesetzt. Wir haben damit die erste Gelegenheit, direkt zu messen, wie Einsteins Allgemeine Relativitätstheorie in der Nähe eines supermassiven Schwarzen Lochs funktioniert." So viel vorweg: Die 104-Jahre alte Theorie funktioniert ausgezeichnet. Das von S0-2 abgestrahlte Licht entsprach Einsteins Vorhersagen, als es dem Schwarzen Lochs entging. Er hatte prognostiziert, dass es roter erscheinen müsste, wenn es sich von einer extremen Anziehungskraft entfernt. Aber: Möglicherweise sei die Allgemeine Relativitätstheorie nicht in der Lage ist, vollständig zu erklären, was im Inneren, in exotischsten Gravitationsumgebungen wie denen von Schwarzen Löchern, geschieht. Irgendwann könnte eine umfassendere Gravitationstheorie erforderlich sein, so die Forscher.
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Erstmals hatten Wissenschaftler der University of California die Gelegenheit, direkt zu messen, wie die Allgemeine Relativitätstheorie in der Nähe eines supermassiven Schwarzen Lochs funktioniert.

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