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Stiftung Warentest - Handytarife: Günstig telefonieren und günstig surfen

Die Netzbetreiber können nicht mithalten mit den billigsten Tarifen.

Ob in der U-Bahn, an der Supermarktkasse oder im Café: Menschen mit einem Smartphone gehören inzwischen zum Alltag. Der Markt boomt. Den passenden Tarif für das neue Smartphone zu finden, ist jedoch deutlich komplizierter als für einfache Handys. Damit der Spaß nicht zu teuer wird, müssen die Besitzer die richtige Kombination aus Sprach- und Datentarif finden. Mit einem guten Tarif für Smartphones können sie beides: günstig telefonieren und günstig surfen.

Der richtige Tarif hängt auch davon ab, wie ausdauernd man sein Smartphone nutzt. Ein Blick in die letzte Handyrechnung hilft bei der Suche. Die Kunden können sich entscheiden zwischen einem Kombitarif, der Surfen und Telefonieren abdeckt, und einem Sprachtarif mit hinzugebuchter Datenoption fürs Internet. Die Stiftung Warentest hat Tarife verglichen und nach den besten Angeboten für Wenig- und Dauernutzer gesucht.

Volumentarife für Wenignutzer

Für alle, die wenig telefonieren und surfen, ist blau.de eine günstige Wahl: Mit dem Einheitstarif plus hinzugebuchter Datenoption 100 MB können Kunden für 8,90 Euro im Monat insgesamt eine halbe Stunde telefonieren und 40 Megabyte Daten herunterladen. Das entspricht zum Beispiel 40 Abfragen bei der Fahrplanauskunft der Deutschen Bahn. Viele günstige Tarife für Wenignutzer sind Volumentarife: Die Anbieter rechnen dabei nach übertragener Datenmenge ab.

Für jene, die ausgiebig Surfen und Telefonieren, lohnt sich freenetmobile. Dauernutzer, die fünfeinhalb Stunden sprechen und 300 Megabyte Daten laden, zahlen mit dem Mobiltarif plus Datenoption 38,40 Euro im Monat. Das deckt etwa 300 Abfragen bei der Fahrplanauskunft ab.

Netzbetreiber können nicht mithalten

Für Dauernutzer sind Flatrates meist die beste Wahl. Mit ihnen kann man so oft surfen, wie man will. Aber Vorsicht: Auch hier gibt es Grenzen. Zum Beispiel durch die Bandbreitendrosselung - ab einer bestimmten heruntergeladenen Datenmenge verlangsamen die Anbieter die Surfgeschwindigkeit auf gefühltes Schneckentempo. Eine von den Anbietern angepriesene grenzenlose Freiheit kann sich dann als schleichend langsame Verbindung entpuppen. Wer viel surfen will, sollte deshalb darauf achten, dass die Bandbreitendrosslung nicht zu früh greift.

Die Netzbetreiber können mit den günstigsten Angeboten für Wenig- und Dauernutzer nicht mithalten. Fast immer kosten ihre günstigsten Tarife wesentlich mehr. Dazu sind es Laufzeitverträge. Die meisten günstigen Tarifen sind jedoch Guthabentarife, Prepaidtarife genannt. Kunden laden im Voraus ein Guthaben auf und telefonieren es später ab. Ein Vorteil der Prepaidtarife als reiner Sprachtarif: Im Gegensatz zu den Laufzeitverträgen kann der Kunde jederzeit wechseln. Das ändert sich aber, wenn eine Datenoption zum Surfen hinzukommt. Meist binden sich Kunden dann für ein bis drei Monate.

Alle Informationen über den Test finden sie auf test.de sowie in der Ausgabe 01/2011 der Zeitschrift "test".

Stiftung Warentest
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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.