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Stiftung Warentest prüft Datentarife: Mobiles Surfen muss nicht teuer sein

Beim Surfen mit dem Smartphone lauern Kostenfallen, wenn man keine Flatrate hat. Datentarife müssen nicht teuer sein. Stiftung Warentest hat günstige Angebote unter die Lupe genommen.

Immer und überall das Internet dabei zu haben, klingt toll. Doch den mobilen Surfspaß gibt es meistens nicht umsonst. Wer per Smartphone und iPad im Web unterwegs sein möchte, braucht einen speziellen Datentarif von einem Mobilfunkanbieter. Es gibt Abrechungsmodelle im Minutentakt, per Datenmenge und Flatrate-Pakete für fast unbegrenzten Internetzugang.

Wer mit seinem Handy im Netz surfen will, sollte erst den Tarif prüfen. Flatrates ersparen Handy-Vielsurfern teure Überraschungen. Etwa drei Megabyte ist ein durchschnittlicher MP3-Song in guter Qualität groß. Wer mit Smartphone oder Computer ohne speziellen Datentarif unterwegs Musik lädt, zahlt zu den Kosten für den Song auch noch für die Übertragung der Datei. Das kann teuer werden, bei Filmen oder Online-Spielen noch viel teurer. Mit diesen Tarifen können Nutzer für einen festen Preis so oft und lange ins Netz, wie sie wollen. Wer ständig mobil im Web unterwegs ist, sollte sich eine Monatsflatrate anschaffen. Für spontane Surfausflüge mit dem Smartphone können Tages- oder Monatsflatrates sinnvoller sein. Die Nutzer können wählen zwischen zwischen einem Kombitarif, der telefonieren und surfen abdeckt, und einer Datenoption, die zum regulären Handytarif dazugebucht wird.

Wichtig: Der Begriff Flatrate ist irreführend. Anders als bei DSL bedeutet die Datenflatrate im Mobilfunk nicht die totale Surffreiheit. Ab einem bestimmten Datenvolumen drosseln die Anbieter die Geschwindigkeit auf ein langsameres Niveau. Deshalb ist es wichtig, das verbrauchte Datenvolumen einigermaßen realistisch einzuschätzen. Viele Handys führen dazu Protokoll. Wer nur Mails abruft und gelegentlich ein paar Webseiten ansurft, kommt mit einem kleinen Volumen von beispielsweise 200 Megabyte pro Monat aus und wird auch nicht besonders leiden, wenn er mal mehr verbraucht und dann langsamer unterwegs ist. Ein Freisurfschein für größere Datenmengen sind mit höheren Kosten verbunden.

Angebote unter der Lupe

Die Stiftung Warentest hat Flatrates unter die Lupe genommen und festgestellt: Günstige Angebote gibt es bereits ab 7,50 Euro. Die Anbieter freenetmobile, klarmobil und Tchibo bieten eine Flatrate für knapp zehn Euro pro Monat, bei der sie die Geschwindigkeit der Verbindung ins Netz erst ab einem Datenvolumen von 500 Megabyte drosseln. Für Vielsurfer lohnt sich nach Angaben der Tester zum Beispiel der Tarif plus Option von Aldi Talk für 14,99 Euro im Monat.

Drei günstige Angebote für Mobil-Flatrates

Anbieter (Netz)Name des Tarifs/der OptionGrundpreis €/MonatBandbreiten- drosselung abMindestvertrags- laufzeit
discoplus (O2)discoplus inklusive Mobile Internetflatrate7,50200 Megabyte3 Monate
freenetmobile (O2)freenet.de Mobiltarif inklusive Datenflatrate9,95500 Megabyte1 Monat
Aldi Talk (E-Plus)Aldi Talk inkl. Medionmobile Prepaid Internet Monatsflat14,995 Gigabyte

Eine ausführliche Tabelle mit günstigen Datentarifen finden Sie in den aktuellen Ausgabe der "Test"-Zeitschrift. Weitere Infos zum Thema außerdem auf test.de

san/bla/AFP/AFP
Kann ich mich auf Geschwindigkeitsanzeige FritzBox verlassen?
Hallo zusammen, erstmal herzlichen Dank für die Leute, die sich Zeit nehmen Fragen zu beantworten oder ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Das ist oft hlifreich, wenn man sich nicht so auskennt. Ich hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann. Die Telekom hat hier nach langer und ersehnter Zeit schnelle Leitungen verlegt. Mitarbeiter waren auch zu Besuch da und auch nett:-) Sie wollten ja auch, dass ich von 1und1 wieder zurück wechsel. Das ist für mich in Ordnung und gehört zum Wettbewerb. Da jedoch die Mitarbeiter mir sagten, dass die Telekom für paar Jahre das Vorrecht hätte, könnte ich schnelles Internet nur über Telekom beziehen. Sprich entweder Telekom und schnelles Internet oder langsames Internet. Da habe ich im Internet recherchiert und rausgefunden, dass das so nicht mehr stimmt. Das war der Grund, warum ich dann bei 1und1 DSL100 abgeschlossen habe, da man mir am Telefon gesagt, dass es ohne Probleme möglich wäre. Nun ist es jedoch so, dass wir gar nicht so merken, dass unser Internet schneller ist. Gerade in der oberen Etage kann man nicht ohne Router surfen oder Sky über Internet Fernsehen. Nun meine Frage: Bei der Fritzbox wird es jedoch angezeigt. Kann ich mich drauf verlassen? Oder wie macht ihr eure Messungen? Ich weiss, dass es Software gibt, aber der feste Rechner ist bereits alt und hat einen alten Internet Explorer drauf. Wenn ich mit einem Laptop im Wlan mich reinhänge, wird sicher die Geschwindigkeit sowieso niedriger und nicht verwertbar sein, oder? Vielen Dank für die Antworten.