HOME

Stiftung Warentest - Slipeinlagen: Alldays ist am besten

Gute Slipeinlagen gibt es schon ab 2 Cent pro Stück.

Rund 5 Milliarden Slipeinlagen werden jedes Jahr in Deutschland verkauft, mehr als doppelt so viel wie Tampons und Binden zusammen. Die Werbung hat einiges dazu getan, dass sich viele Frauen ohne diesen "Wäscheschutz" nicht mehr sicher fühlen. Die Stiftung Warentest hat 24 der meist gefragten Slipeinlagen geprüft - die wichtigsten Markenprodukte, auch Eigenmarken von Drogeriemarktketten, Discountern und Supermärkten. Darunter finden sich etliche der Größe "normal", auch "classic" genannt, und die größeren, oft als "large" bezeichneten.

Sehr gut sind allein die Alldays-Einlagen. Mit 5 Cent pro Stück kosten sie aber auch mehr als die meisten Konkurrenzprodukte. Die sind oft schon für 2 und 3 Cent pro Slipeinlage zu bekommen. Sie bewältigten die Prüfungen überwiegend gut oder wenigstens befriedigend.

Schutz vor Feuchtigkeit und Tragekomfort

Insgesamt 400 Frauen im Alter von 18 bis 65 Jahren haben am Test teilgenommen. Je 100 Frauen testeten jede Slipeinlage eine Woche lang und beurteilten in einem Fragebogen alle Qualitätsmerkmale. Vor allem ging es darum, ob die Einlage den Slip wirkungsvoll vor Feuchtigkeit schützt. Genauso wichtig ist der Tragekomfort: Haftet die Slipeinlage gut im Höschen, ohne sich zu verformen? Wird die Passform als angenehm empfunden? Hautfreundlichkeit, Tragegefühl und die Diskretion der Einlage beurteilten die Testerinnen ebenfalls.

Slipeinlagen sollen nicht nur Feuchtigkeit binden, sondern auch Luft an den Intimbereich lassen, damit sich kein Wärmestau bildet. Kein Problem für die geprüften Einlagen. Die Probandinnen empfanden es meist als angenehm, sie zu tragen, und reklamierten kein unangenehmes Wärme- und Feuchtigkeitsempfinden. Alle Slipeinlagen sind also genügend luftdurchlässig.

Tests im Labor

Neben den Praxisprüfungen wurde im Labor geprüft, wie die Slipeinlagen Flüssigkeit aufnehmen und im Inneren binden. Sickert sie nicht schnell genug ein, kann sie womöglich über die Ränder auslaufen und das Höschen beschmutzen. Das kann zum Beispiel bei elkos women normal von Edeka passieren. Sie nahm die Flüssigkeit nicht so schnell auf wie die anderen Einlagen.

Keine Beanstandungen gab es bei Schadstoffen wie Formaldehyd, allergenen Duftstoffen, Azofarbstoffen oder Pestiziden - bei Phthalaten (genauer: DINP) dagegen schon: Die Tester fanden sie im Kleber auf der Rückseite der Slipeinlagen von Kaufland/K Classic Solena und Rossmann/facelle classic. Diese Weichmacher haben in Produkten, die oft ganztägig getragen werden, nichts zu suchen und sind - wie die Konkurrenten zeigen - technisch vermeidbar.

Alle Informationen über den Test finden sie auf test.de sowie in der Ausgabe 02/2011 der Zeitschrift "test".

Stiftung Warentest
Themen in diesem Artikel
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.