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Australische Studie Zeitrafferaufnahmen zeigen: Leichen bewegen sich noch – und das über ein Jahr nach ihrem Tod

Auch mehr als ein Jahr nach dem Tod kann es bei menschlichen Leichen zu deutlich sichtbaren Bewegungen kommen. 
Zu dieser Erkenntnis gelangt ein australisches Team von Wissenschaftlern. 
Mithilfe von Zeitrafferaufnahmen wiesen sie die Bewegung der Leichen nach. 
Die toten Körper wurden täglich um 08:00, 11:00, 14:00, 15:00, und 17:00 Uhr aufgenommen.
Die Bewegungen wurden darauf in Diagrammen ausgewertet.
Eine mögliche Erklärung: „Wir glauben, dass die Bewegungen auf den Prozess der Verwesung zurückgehen, während der Körper mumifiziert und die Bänder austrocknen.“ Forschungsleiterin Alyson Wilson nahm die Fotos der verwesenden Leichen auf.
Vor allem Kriminalisten und Pathologen profitieren von den Erkenntnissen der australischen Studie. Sie könnte die Aufklärung von Mordfällen verändern und auch dazu beitragen, Fehler bei der Feststellung der Todesursache oder bei der Interpretation eines Tatortes zu reduzieren.
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Australische Forscher haben herausgefunden, dass es bei Leichen auch ein Jahr nach dem Tod noch zu deutlichen Bewegungen kommen kann. Die Studienergebnisse sind vor allem für die Aufklärung von Kriminalfällen relevant.

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