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Zoo in Mendoza: Eisbär Arturo leidet unter der argentinischen Hitze

Das Schicksal eines Eisbären im argentinischen Mendoza bewegt weltweit. Temperaturen bis zu 40 Grad muss das Polartier ertragen. Unterstützer fordern nun, dass der Eisbär nach Kanada gebracht wird.

Es ist ein herzzerreißender Anblick: In der prallen Sonne steht ein Eisbär in einem Betongehege, sein eigentlich weißes Fell ist braun verfärbt, das Maul offen. Apathisch wiegt er den Kopf zur Seite und läuft vor und zurück. Die gleiche Bewegung, immer wieder.

Das Video wurde von einem Besucher im Zoo von Mendoza in Argentinien aufgenommen und auf YouTube hochgeladen. Inzwischen bewegt das traurige Schicksal des einzigen Eisbären Argentiniens die Menschen auf der ganzen Welt. Besonders grausam ist, dass das Tier, das eigentlich in Polarregionen beheimatet ist, am Fuß der argentinischen Anden Temperaturen von bis zu 40 Grad ertragen muss. Einer Umweltorganisation zufolge lebt der betagte Eisbär außerdem seit zwei Jahren ohne Artgenossen in dem Gehege.

In einer Petition auf der Plattform change.org wird Argentiniens Präsidentin Cristina Fernández de Kirchner um Unterstützung gebeten: "Arturo" soll in einen Zoo nach Kanada gebracht werden. Mehr als 40.000 Menschen haben bereits unterzeichnet. Außerdem wurde eine Spendenseite eingerichtet.

kis
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