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Kurdenmiliz in Syrien: Britischer Devisenhändler kämpft gegen den IS

Macer Gifford ist Kämpfer in der YPG, der kurdischen Miliz in Syrien. Der britische Devisenhändler ohne kurdische Wurzeln beteiligte sich an der Befreiung Rojavas im Westen Kurdistans. Dem stern schildert er seine Erlebnisse.

Von Annabella Stieren

Der britiische YPG-Kämpfer Macer Gifford in Syrien

Der britiische YPG-Kämpfer Macer Gifford (r.) in Syrien

Ein Coffee-Shop in Londons Innenstadt. Der Engländer Macer Gifford (28) kramt nach dem Ladekabel für sein Handy, hält kurz inne und zeigt auf den dunklen Fleck an seinem Rucksack: "Hier, das ist Blut von einem IS-Kämpfer. Geht nie wieder raus." Abwesend blickt er durch die rahmenlosen Gläser seiner Brille auf die Stelle. Er erinnert sich an den Moment, als er mit der Hand aus Versehen in die Schusswunde an der Schulter des Toten fasste. Das Blut war noch warm, als er es an seiner Kleidung abwischte, nach dem Rucksack griff, um einen Schluck Wasser zu trinken. Puls kontrollieren, Augenlider schließen, Leichen zählen. Ein normaler Tag für Gifford als Kämpfer in der YPG, der bewaffneten kurdischen Volksverteidigungsmiliz in Syrien - fast so normal wie jetzt der Cappuccino am Oxford Circus.

Fünf Monate lang kämpfte Gifford mit seinem Rucksack im Norden Syriens. Der rothaarige Brite aus Cambridge ohne kurdische Wurzeln beteiligte sich auf eigene Faust an der Befreiung Rojavas im Westen Kurdistans von radikalen Islamisten.

Er könnte Geld spenden, doch das reicht ihm nicht

In den europäischen Medien dominieren meistens die anderen Geschichten: Junge Menschen, die zum Islam konvertieren, ihre Heimat verlassen, um in den Dschihad ziehen. So wie der deutsche Ex-Rapper Denis Cuspert. Die meisten von ihnen werden von der islamistischen Terrororganisation "Islamischer Staat" (IS) rekrutiert, die seit 2013 große Gebiete im Irak und in Syrien beherrscht. Die Vereinten Nationen schätzen, dass sich mittlerweile über 25.000 Ausländer im Nahen Osten in den Reihen islamistischer Organisationen befinden.

Anfangs erlebt auch Gifford den brutalen Feldzug des IS nur vor dem Fernseher in seiner Wohnung im Zentrum Londons. Bestürzt und angewidert sieht er zu, wie die Dschihadisten morden, Zivilisten in die Flucht schlagen und ihre schwarzen Flaggen in eroberten Städten hissen, auch in kurdischen. Wütend macht ihn, dass niemand etwas unternimmt, weder die internationale Gemeinschaft noch seine eigene Regierung. Er auch nicht: Während der IS grausame Videos ins Netz stellt, in denen Journalisten enthauptet werden, handelt Gifford für seinen Arbeitgeber mit Devisen: Ein gut bezahlter Job. Er könnte Geld spenden, doch das reicht ihm nicht.

Nicht illegal, nicht ganz legal

Gifford ist kein hilfloser Zuschauer. Er nimmt Dinge in die Hand. Früher arbeitete er lange Zeit im Kongo für eine Hilfsorganisation. Er gestikuliert viel, wenn er redet, sitzt er selten still. Sein Gehirn scheint konstant zu arbeiten, ist immer schon einen Schritt weiter.

Im Sommer 2014 tritt er der Facebook-Gruppe "Lions of Rojava" (Löwen von Rojava) bei, der Rekrutierungsgruppe für ausländische Kämpfer der YPG. Seine Online-Recherchen ergaben, dass die kurdische Volksverteidigungseinheit als einzige Erfolge gegen den IS verzeichnet und international nicht als Terrorvereinigung gilt. Es ist nach britischem Recht also nicht illegal, für sie zu kämpfen.

Ganz legal wohl aber auch nicht: "Bedenklich, definitiv in der Grauzone", meint Gifford lächelnd. Für ihn ist es eine rationale Entscheidung: "Ich sah das immer als meinen Job: Eine selbst auferlegte Mission, den Kurden zu helfen und gleichzeitig die britische Regierung für ihr Nichtstun bloßzustellen“, sagt er heute.

"Die Waffen zuerst, die sind wichtiger"

Ende Dezember ist es dann soweit. Er fliegt zum ersten Mal in den Nahen Osten, nach Sulaimaniyya, den kurdischen Teil des Iraks. Empfangen wird er von einem Kontaktmann der YPG, der ihm als erstes einen neuen Namen verpasst: "Baran". Das heißt Regen auf kurdisch. Na toll, denkt sich Gifford, ziemlich unkreativ, den Engländer "Regen" zu taufen. Später lernt er, dass der Name vor allem in ländlichen Gebieten eine positive Bedeutung hat: "Nach dem Regen kommt die Hoffnung" lautet ein altes Sprichwort.

Die Ausrüstung von Macer Gifford, Kampfname Baran (Regen)

Die Ausrüstung von Macer Gifford, Kampfname Baran (Regen). "Nach dem Regen kommt die Hoffnung" lautet ein altes kurdisches Sprichwort.

Es ist stockfinster und kalt, als er zwei Tage später im Gebüsch liegt und auf die Kommandos des irakischen Schleppers wartet. Ein kleiner Fluss vor ihm markiert die Grenze zu Syrien. Unter dem Arm trägt er mehrere AK-47 Maschinengewehre, die er mit sich über die Grenze schmuggeln soll. "Die Waffen zuerst, die sind wichtiger", hieß es. Stundenlang warten sie, beobachten die irakischen Grenzpatrouillen. Jetzt spürt Gifford zum ersten Mal einen Anflug von Angst. Angst vor dem Unbekannten, vor dem Kampf gegen die erbarmungsloseste, mörderische Vereinigung im Nahen Osten. Angst davor, dass es jede Sekunde vorbei sein könnte und er im nächsten irakischen Gefängnis landet. Dann müssten die Diplomaten seiner so verhassten Regierung ihn da rausholen, das wäre schon peinlich. Doch Gifford lebt im Moment, jede Sekunde nimmt er jetzt intensiver wahr als je zuvor. Die Stimmen, die in der fremden Sprache flüstern, den sumpfigen Geruch und das Triumphgefühl, als er schließlich nach einem letzten Sprung syrischen Boden unter den Füßen spürt.

Der Brite Macer Gifford (r.) mit Kämpfern der kurdischen Volksverteidigungsmiliz YPG

Der Brite Macer Gifford (r.) mit Kämpfern der kurdischen Volksverteidigungsmiliz YPG

Rund 100 ausländische Kämpfer haben diesen Weg hinter sich gebracht und befinden sich zurzeit in den Einheiten der YPG. Sie kommen von überall her, haben verschiedene Religionen. Die YPG ist keine professionelle Berufsarmee. Die insgesamt rund 75.000 Kämpfer werden nicht bezahlt, ihr Durchschnittsalter liegt bei Anfang 20. Ein Drittel von ihnen sind Frauen, organisiert in der YPJ, dem Frauenverband der YPG. Sie alle sind freiwillig da, könnten jederzeit gehen. Das macht aber kaum eine, denn ihrem Selbstverständnis nach sind sie eine Miliz, die ihr Heimatland verteidigt. Seit der IS in Syrien kurdische Dörfer einnimmt, müssen sie ihr Volk und Heimatland befreien - da gibt es keinen Urlaub. Viele wissen nicht einmal, ob sie ihre Familien jemals wiedersehen werden.

Entschlossenheit, Hingabe, Tapferkeit

Gifford ist beeindruckt von dieser Entschlossenheit, Hingabe und Tapferkeit seiner meist jüngeren Kamerad(inn)en. Zu Hause, in England, weiß sonst kaum jemand, wer die Kurden sind. Eigentlich weiß niemand das so richtig, nicht einmal, wie viele es überhaupt gibt. Schätzungen bewegen sich zwischen 35 und 40 Millionen. Damit sind sie das größte Volk der Welt ohne eigenen Staat. Im Südosten der Türkei werden ihre Rechte auf Selbstbestimmung seit der Staatsgründung 1923 unterdrückt. In Syrien hat paradoxerweise der Bürgerkrieg gegen Assad ein Machtvakuum entstehen lassen, in dem erstmals eine semi-autonome kurdische Regierung die drei kurdischen Kantone verwaltet. Seitdem allerdings der IS diese Gebiete attackiert, kämpft die YPG dort für die Freiheit und demokratische Zukunft ihres Volkes. Seit dem Kampf um die türkisch-syrische Grenzstadt Kobane im Oktober 2014 unterstützt das US-Militär die YPG mit Waffen und Luftschlägen.

Im Coffee-Shop in London erklärt Gifford die Strategien der Befreiung von Dörfern. "Das ist kein Krieg des 21. Jahrhunderts, das ist ein Guerillakampf", sagt er. Einheiten von circa 40 YPG-Kämpferinnen teilen sich auf und nähern sich von verschiedenen Seiten den IS-besetzten Dörfern. Das Land ist flach und wenig bewachsen, es gibt kaum Sichtschutz. Gifford nimmt sein schwarzes Handy und bewegt es über den Tisch: "Im Gegensatz zur YPG verfügen die IS-Milizen über Panzer. Wenn sie das Dorf verlassen, werden sie meistens von oben von den Amerikanern, bombardiert. Bumm!" Er kippt das Telefon um. Dann haben die Kämpfer Zeit, sich den Gebäuden zu nähern - sichern, potenzielle Hinterhalte ausmachen. Wenn die Amerikaner nicht feuern, ist es schwieriger: Man muss im Kugelhagel rennen, sich ducken und hoffen, nicht getroffen zu werden. Einmal sieht Gifford mit an, wie eine YPJ-Kämpferin seiner Einheit einen Meter vor ihm von einer Kugel in den Bauch getroffen wird. Er versucht, Erste Hilfe zu leisten, wie er es zu Beginn im sechswöchigen Trainingscamp gelernt hat. Sie steht unter Schock, will sich nicht anfassen lassen, weil er ein Mann ist. Er muss sie zurücklassen, bis eine Kämpferin sie erreicht. Was aus ihr geworden ist, weiß er nicht. Das sind die schlimmeren Tage.

Die falschen Gründe

Normalerweise beginnt ein Tag als Guerillakämpfer in Kurdistan um sechs Uhr morgens. Zum Frühstück gibt es das, was eben da ist. An guten Tagen Oliven, Käse und Hühnchen aus den umliegenden Dörfern. Manchmal wochenlang nur Brot und Dosenfutter. Dann heißt es: Waffen reinigen, die feindlichen Stellungen beobachten, Tagebuch schreiben, Kurdisch lernen und jederzeit bereit sein. Oft sind die Bedingungen furchtbar, man schläft auf dem Boden, es gibt keine Decken. Einmal im Februar wäre Gifford fast erfroren; morgens konnte er eine Stunde lang seine Beine nicht mehr spüren. Einige ausländische Freiwillige haben die YPG deshalb auch nach kurzer Zeit wieder verlassen. Das war ihnen dann doch zu heftig. Sie kamen aus den falschen Gründen, suchten nach Abwechslung, Aufregung, Adrenalin, wie im Computerspiel. Für Gifford stand das nie zur Debatte. Natürlich sei es nicht einfach, nicht so gemütlich wie in London. "Aber in mir war zum ersten Mal die Überzeugung, dass ich das Richtige im Leben tue. So wie unsere europäischen Vorfahren für die Demokratie in Europa kämpften, verteidige ich heute die demokratischen Ideale für die Kurden."

Memories! Here's the training camp. We created man sized targets as we cleared buildings. You can just see the head of one target get blown apart!

Posted by Macer Gifford on Donnerstag, 20. August 2015

Die Einheiten sind ständig unterwegs. Sie fahren in Transportern zu ihren Stützpunkten oder zu den Dörfern, die befreit werden sollen. Irgendwo sind die YPG-Generäle, die planen, wie die Einheiten sich bewegen sollen. Sie arbeiten mit Google-Earth-Karten auf iPads und halten den Kontakt zu den Amerikanern, die wie Haie über allem lauern.

30 Meter vor ihm schießen die IS-Kämpfer

Manchmal helfen die Amerikaner aber nicht. Wie an diesem einen ganz schlimmen Tag, als Gifford und seine Gruppe im Kampf um Tal Nasri in einen Hinterhalt gerieten. 30 Meter vor ihnen schossen die IS-Kämpfer auf sie. Er liegt im Staub neben seinen Kameraden. Man würde denken, dass sei unfassbar laut, aber eigentlich ist da nur dieses knipsende Geräusch, wenn die Kugeln im Sekundentakt neben ihm einschlagen, so wie wenn Luft aus einem Reifen entweicht. Das schlimmste sei, dass keiner etwas sagt, keiner gibt Befehle. Fünfzehn bis zwanzig Minuten warten sie. Er kann nur die Augen seines rechten Nebenmanns sehen, er traut sich nicht mal seinen Kopf zu wenden. Es macht ihn wahnsinnig. Er hat das Gefühl, er warte darauf zu sterben. Oder auf ein Wunder. Am Ende haben sie wahnsinniges Glück, sie rennen zurück und werden nicht getroffen, die IS-Kämpfer sind so nah, dass sie ihr Lachen und die "Allahu Akbar"-Rufe (Gott ist der Größte) hören.

Macer Gifford spricht auf einer Demonstration in London. Um den Hals trägt er einen grünen Schal, den ihm ein befreundeter kurdischer Kämpfer zum Abschied aus Syrien geschenkt hat.

Macer Gifford spricht auf einer Demonstration in London. Um den Hals trägt er einen grünen Schal, den ihm ein befreundeter kurdischer Kämpfer zum Abschied aus Syrien geschenkt hat.

Einige Wochen später nimmt die YPG Tal Nasri ein. An den toten IS-Kämpfern finden sie immer wieder hochwertige Waffen, auch Schuhe und Jacken sind in gutem Zustand. In den Hosentaschen entdecken sie Smartphones samt IS-Propagandavideos: öffentliche Massenerschießungen, Folterungen. Auch selbstgedrehte Videos der Toten, wie sie mit abgehackten Köpfen des Feindes posieren. Selfies mit toten Kindern und Frauen. Besonders oft rumgeschickt wird eines, in dem IS-Kämpfer einen alten Dorfbewohner reinlegen. Sie sagen ihm, sie wären von der YPG, er strahlt und nimmt sie mit einem "Biji YPG" (Lang lebe die YPG) entgegen. Dann lachen sie ihn aus, zerren ihn vor die Haustür und schießen ihm in den Kopf.

"Am liebsten würde man ... "

Und Gifford? Machen ihn diese Videos nicht aggressiv? Was macht die YPG mit den toten Feinden? Natürlich mache einen das wütend, man will sich rächen. "Ich weiß, die würden mich lebendig verbrennen und ich muss sie mit Respekt behandeln. Am liebsten würde man ... ." Doch er lernt seinen Hass runterzuschlucken. Eines der Grundprinzipien der YPG ist es, die Toten angemessen zu bestatten, dafür gibt es spezielle Teams. Wenn sie einen Pass finden, wird sogar versucht, die Leiche der Familie zu übergeben. Ein ungeheurer logistischer und finanzieller Aufwand. Anfangs hat das für Gifford keinen Sinn ergeben. "Dann habe ich akzeptiert, dass wir bessere Menschen sein müssen, um diesen Krieg zu gewinnen." Wer sich nicht daran hält, Leichen verbrennt oder auch nur anspuckt, kommt außerdem direkt ins Gefängnis.

Braucht die YPG Menschen wie Gifford, die an der Front ihr Leben riskieren, erst vor Ort die Grundlagen des Guerillakämpfers erlernen und eventuell traumatisiert zurückkehren?

Nein, sagen die YPG-Generäle immer wieder. Jeder sei zwar willkommen, aber eigentlich bräuchten sie vor allem eines: Waffenlieferungen und bessere Ausrüstungen. Nein sagt auch die britische Regierung, die stark davon abrät, sich in Syrien bewaffneten Milizen anzuschließen.

Mit Smartphone dem IS den Krieg erklären

Ja sagt Gifford. Nicht unbedingt an der Front, sondern eher in England. Weil er jetzt der westlichen Öffentlichkeit mithilfe von Cappuccino-Tassen und Smartphone den Krieg der YPG gegen den IS erklären kann. Er macht seine Geschichte komplett öffentlich, auf Facebook, in Interviews, in Zeitungen und Fernsehen. Später hat er einen Termin mit einem Buchverleger.

Sein Freund, der Amerikaner Jordan Matson (28), der schon seit September in der YPG kämpft, wurde zur Mediensensation in den USA: "Der Mann, der ISIS alleine bekämpft", hieß er auf Fox-News. Wenn Matson jetzt zurückkehrt, möchte er in Amerika Lobbyarbeit für die YPG betreiben. Wütend macht ihn, dass seine Regierung die Türkei bei der Bombardierung der Kurdischen Arbeiterpartei PKK (dem türkischen Pendant zur YPG) im Nordirak unterstützt.

Die Helden wollen sie allerdings nicht spielen. Nach England zurückzugehen, war keine einfache Entscheidung. Es sei ein Privileg, sagt Gifford: "Es gibt dort Menschen, die sind über zehn Jahre jünger als ich. Sie haben keine Zukunft oder können einfach nach Hause fahren wie wir“.

Fast alle seine Freunde sind tot

Als sein Handy geladen ist, checkt er als erstes die Website der YPG. Mehrmals täglich geht er nervös durch die Todesanzeigen. Gesichter vor einem gelben Hintergrund. Immer wieder sind welche dabei, die er kennt, mit denen er mal einen Tee getrunken oder Seite an Seite gekämpft hat. Er dachte, er würde irgendwann immun gegen die schlechten Nachrichten. Doch dann trifft es ihn wieder. So auch als er das Bild seines besten Freundes entdeckt: Kendal Kobane, 20 Jahre alt. Gifford wickelt sich seinen dunkelgrünen Schal neu um den Hals: "Den hat er mir zum Abschied gegeben."

In solchen Momenten fühlt sich Gifford wieder hilflos. Er will wieder dabei sein, nicht über das Internet zuschauen. Fast alle seiner Freunde sind tot, sagt er, aber es gibt noch so viel zu tun. Neulich gab es zur Abschlusszeremonie der Studenten in Cambridge ein Feuerwerk. Als Gifford das Knallen hörte, fing sein Herz direkt wieder an, schneller zu schlagen, das Adrenalin stieg in ihm auf, er wollte wieder kämpfen. Seine Familie ist nicht begeistert von seinem Plan, in einem Monat wieder nach Rojava zu gehen. Ob er denn keine Angst vor dem Tod hätte, fragten sie ihn. Nicht wirklich, sagt er dann: "Selbst wenn ich sterbe - nach dem Regen kommt schließlich die Hoffnung."

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