Armeeführung

Artikel zu: Armeeführung

Tanker in der Straße von Hormus

Iranische Armeeführung: Straße von Hormus wegen US-Blockade erneut gesperrt 

Wegen der US-Blockade iranischer Häfen hat der Iran eine erneute Blockade der Schifffahrt im der Straße von Hormus verkündet. Die iranische Armeeführung gab am Samstag bekannt, die Meerenge werde erneut "streng kontrolliert", so lange die USA nicht die freie Schifffahrt zum Iran ermöglichten. Am Vortag hatte der Iran eine Öffnung der Straße von Hormus verkündet.
Rodríguez Mitte März in Caracas

Venezuelas Übergangspräsidentin tauscht die gesamte Armeeführung aus

Die venezolanische Übergangspräsidentin Delcy Rodríguez hatte alle hochrangigen Armeekommandanten des südamerikanischen Landes entlassen und ihre Posten neu besetzt. "Ich gebe die Ernennung des neuen Oberkommandos der Streitkräfte bekannt", erklärte Rodríguez am Donnerstag (Ortszeit) in Onlinediensten. Am Mittwoch hatte sie bereits den langjährigen Verteidigungsminister Vladimir Padrino López entlassen, der ein enger Vertrauter des bei einem US-Militäreinsatz gefangengenommenen venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro war.
Convoy israelischer Panzer

Antwort auf Hamas-Terror Warum sich Israels Bodenoffensive verzögert

16 Tage sind seit dem Terrorangriff der Hamas vergangen. Fast genauso lange sprechen die israelische Armeeführung und Regierung davon, in den Gaza-Streifen einzumarschieren. Die Bodenoffensive wurde seitdem beinahe täglich erwartet, ist aber noch nicht erfolgt. Das steckt dahinter.
Video: Erster Jahrestag des Militärputsches: Armeeführung verlängert Ausnahmezustand

Video Erster Jahrestag des Militärputsches: Armeeführung verlängert Ausnahmezustand

Ein Jahr ist es her, dass die Armee in Myanmar die Macht an sich riss. Aktivisten haben anlässlich des Jahrestages des Putsches zu zivilem Ungehorsam aufgerufen. Die Geschäfte sollten an diesem Dienstag geschlossen, die Menschen zu Hause bleiben. Die Militärführung drohte damit, Teilnehmer dieses "stillen Streiks" festzunehmen. Hier in Yangon kam es zu kleineren Kundgebungen. Wie viele Menschen sich an den Aktionen des zivilen Ungehorsams am Dienstag beteiligten, war zunächst nicht klar. Staatsmedien zufolge hat das Militär am Montag den Ausnahmezustand um sechs Monate verlängert. Erneut stellte die Militärführung demnach eine Parlamentswahl in Aussicht, nannte aber kein Datum. Vor einem Jahr hatte das Militär geputscht und die De-facto-Regierungschefin Aung San Suu Kyi abgesetzt und in Gewahrsam genommen. Die Militärführung begründete den Schritt mit mutmaßlicher Fälschung der Parlamentswahl im November 2020, bei der Suu Kyis Partei Nationale Liga für Demokratie (NDL) einen erdrutschartigen Sieg errungen hatte. Die Wahlkommission und internationale Beobachter haben den Vorwurf des Wahlbetruges zurückgewiesen. Nach der Machtübernahme durch das Militär kam es immer wieder zu Massenprotesten, Streiks und Aktionen des zivilen Ungehorsams. Menschenrechtlern zufolge wurden mindestens 1500 Menschen bei Protesten getötet und fast 12.000 festgenommen.