France Inter

Artikel zu: France Inter

Jean-Noël Barrot

Frankreich bezeichnet Irans Maut für Straße von Hormus als "inakzeptabel"

Frankeich hat die mögliche dauerhafte Erhebung einer Durchfahrtsgebühr für die Straße von Hormus abgelehnt. "Das ist inakzeptabel, weil die freie Schifffahrt in internationalen Gewässern ein Gemeingut ist, das nicht behindert oder mit Gebühren belegt werden darf", sagte der französische Außenminister Jean-Noël Barrot am Donnerstag dem Sender France Inter. Auch die EU-Kommission kritisierte eine mögliche Maut scharf.
Peter Szijjarto Mitte März in Brüssel

Frankreich wirft Ungarn wegen Weitergabe vertraulicher EU-Infos "Verrat" vor

Nach Berichten über eine Weitergabe vertraulicher EU-Inhalte durch den ungarischen Außenminister an seinen russischen Kollegen hat Frankreich "Verrat" angeprangert. "Es ist ein Verrat am Gebot der Solidarität, das zwischen EU-Mitgliedern gilt", sagte Frankreichs Außenminister Jean-Noël Barrot am Donnerstag dem Sender France Inter. "Wenn wir in einer Welt, in der neue Großmächte entstehen, stark sein wollen, dann müssen wir geeint und solidarisch sein", fügte er hinzu.
Jean-Noël Barrot

Frankreich fordert neue iranische Führung zu "radikalem Kurswechsel" auf

Frankreich hat den neuen obersten iranischen Anführer Modschtaba Chamenei zu einer grundlegenden Politikänderung aufgefordert. "Das Regime muss sich zu weitreichenden Zugeständnissen und einem radikalen Kurswechsel bereit erklären", sagte Frankreichs Außenminister Jean-Noël Barrot am Montag dem Sender France Inter. Der Iran müsse zudem die "destabilisierenden Aktionen, die für die Region und für uns selbst gefährlich sind", beenden. "Er muss den Iranerinnen und Iranern die Schlüssel zu ihrer Zukunft zurückgeben", betonte der Minister einen Tag nach der Ernennung des Sohnes des getöteten Ayatollahs Ali Chamenei zu dessen Nachfolger. 
Verteidigungsministerin Catherine Vautrin

Frankreich will atomare Abschreckung allein finanzieren

Frankreich will die geplante atomare Aufrüstung allein finanzieren und hat die Kosten dafür bereits eingeplant. "Wir werden unsere Verbündeten nicht bitten, sich daran zu beteiligen", sagte die französische Verteidigungsministerin Catherine Vautrin am Dienstag dem Sender France Inter. "Es bleibt eine völlig französische Entscheidung, vollständig von Frankreich finanziert", betonte sie. 
Der iranische Regisseur Jafar Panahi in Cannes

Iranischer Regisseur Panahi fordert internationale Unterstützung für seine Landsleute

Der preisgekrönte iranische Filmemacher Jafar Panahi hat die internationale Gemeinschaft aufgerufen, das gewaltsame Vorgehen gegen seine demonstrierenden Landsleute nicht hinzunehmen. "Jedes Schweigen heute irgendwo in der Welt muss sich eines Tages den Fragen der Geschichte stellen", sagte der Regisseur am Dienstag dem Sender France Inter. Panahi hob hervor, dass die Menschen im Iran "wehrlos" seien - "und trotz alledem sind sie draußen auf der Straße".