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Großbrand bei Radio France: Feuer unter Kontrolle - Ursache rätselhaft

Die Zentrale des Senders Radio France in Paris ging am Freitag in Flammen auf. Das Gebäude wurde evakuiert. Verletzte gab es nicht. Über die Ursache des Feuers wird spekuliert.

Aus dem Gebäude von Radio France in Paris steigt schwarzer Rauch

Aus dem Gebäude von Radio France in Paris steigt schwarzer Rauch

Dicke Rauchwolken über Paris: Wegen eines Feuers ist ein Sendergebäude in der französischen Hauptstadt Paris evakuiert worden. Das Feuer war am Freitag im achten Stock des Hauses von Radio France ausgebrochen. Schwarze Rauchfahnen stiegen in die Höhe und waren weit über dem Gebäude zu erkennen. Das Haus liegt direkt an der Seine im Westen der Stadt in Sichtweite des Eiffelturms.

Der französische Präsident François Hollande sagte, es habe keine Opfer gegeben. Nach Angaben der Feuerwehr war der Brand kurze Zeit nach Ausbruch gegen Mittag gelöscht. Die Ursache blieb zunächst unklar, allerdings wird dieser Teil des Gebäudes seit Jahren renoviert. Im betroffenen Stockwerk habe sich zum Zeitpunkt des Feuers niemand befunden, sagte ein Sprecher der Feuerwehr. Rettungskräfte waren mit zahlreichen Fahrzeugen im Einsatz.

Entstanden sei das Feuer in einem Teil des Gebäudes, in dem Bauarbeiten stattfänden, sagte Benjamin Illy, Journalist beim Sender France Info. Den dicken schwarzen Rauch über dem Gebäude begründete die Feuerwehr mit Baumaterial wie Dämmung oder Gerüste, die gebrannt hätten. Durch die Hitze des Feuers zersprangen auch mehrere Scheiben, was einige Beobachter zunächst als Explosionen gedeutet hatten.

Kein Alarm ausgelöst

In dem rund 50 Jahre alten Gebäude sind mehrere Sender mit ihren Redaktionen und Studios untergebracht. Dazu gehören auch France Info und France Inter, die ihre Programme zeitweilig unterbrechen mussten. Wegen der Bauweise wird das Haus des Radios auch kurz "rundes Haus" genannt. Die 2009 begonnene Renovierung zählt unter anderem wegen einer Asbestsanierung zu den teuersten in Frankreich. Bis 2016 sollen etwa 350 Millionen Euro bei den immer wieder unterbrochenen Arbeiten verbaut werden.

France Info befindet sich in einem anderen Teil des Hauses. Zwar hätten seine Kollegen den Rauch nicht riechen können, aber sie hätten ihn aus den Fenstern quellen sehen, berichtete Illy. Panik unter den Kollegen habe es nicht gegeben. Ein anderer Journalist berichtete dem Sender BFM TV, bei dem Vorfall sei kein Alarm ausgelöst worden.

ivi/jen/AFP / AFP
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.