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Wahlkampf: Schwarzenegger hinter Bustamante

Das "Musterbeispiel des Immigranten" nennt sich Schwarzenegger. Der gebürtige Österreicher war in die Kritik geraten, nachdem er sich gegen erweiterte Rechte für illegal Eingewanderte ausgesprochen hatte.

Der kalifornische Gouverneurskandidat Arnold Schwarzenegger hat Kritik an seinem Wahlprogramm und seinem harten Kurs gegen illegale Einwanderung zurückgewiesen. "Ich brauche keine Lektionen von irgendjemandem über Immigration", erklärte er mit Blick auf seinen Konkurrenten Cruz Bustamante. "Während andere Kandidaten vielleicht Söhne von Einwanderern sind, bin ich der wirkliche Einwanderer."

Er sei das "Musterbeispiel des Immigranten", betonte der für die Republikaner antretende Schwarzenegger auf einer Wahlkampfveranstaltung in Riverside. Der gebürtige Österreicher war in die Kritik geraten, nachdem er sich gegen erweiterte Rechte für illegal Eingewanderte ausgesprochen hatte. Jemand, der sich seine Staatsbürgerschaft hart erkämpft habe, sehe es möglicherweise mit anderen Augen, wenn Einwanderer "das plötzlich auf andere Weise erhalten wollen", verteidigte Schwarzenegger seine Position.

Vertrauen sei wichtiger als politisches Programm

Zu Kritik, sein Wahlprogramm sei zu allgemein gehalten und entbehre nötiger Details, sagte Schwarzenegger, Vertrauen der Wähler sei wichtiger als Einzelheiten in politischen Fragen. Die Menschen stellten sich vor allem die Frage: "Vertraue ich diesem Mann? Hat er Antworten?" erklärte der Gouverneursbewerber. "Jeder in Sacramento wird mehr Details vorlegen als ich, aber ich weiß genau, was getan werden muss - dass wir die Ausgaben einschränken müssen, dass wir die Steuern senken müssen und dass wir die Wirtschaft nicht weiter belasten dürfen."

Vertrauen sei wichtiger als politisches Programm

Die Wähler in Kalifornien entscheiden am 7. Oktober zunächst über eine Abwahl des derzeitigen demokratischen Gouverneurs Gray Davis und dann über seinen möglichen Nachfolger. Die Abwahl Davis’ gilt als sicher. Schwarzenegger liegt in jüngsten Umfragen hinter dem Demokraten und derzeitigen stellvertretenden Gouverneur Bustamante.