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Treffen am Donnerstag Kontaktbeschränkungen, 2G plus, Clubs zu: Diese Corona-Maßnahmen planen Bund und Länder

Corona-Maßnahmen Fußball-Stadion
Ruhig und überschaubar, wie hier vor dem Stadion des SC Paderborn, wird es demnächst auch vor anderen Fußball-Spielstätten zugehen. 
© Friso Gentsch / DPA
Um 11 Uhr am Donnerstag treffen sich die Bund-Länder-Vetreter, um über neue und härtere Corona-Maßnahmen zu diskutieren. Die ersten Details sind bereits durchgesickert – für Ungeimpfte wird es ungemütlich.

In der Corona-Lage wird der Druck auf die Politik immer größer, mit strengeren Maßnahmen den Anstieg der Infektionszahlen zu begrenzen. Bund und Länder wollen nun handeln, nachdem es am Dienstag noch keine Beschlüsse gegeben hatte. Für Ungeimpfte wird es härter.

Bund und Länder wollen am Donnerstag härtere Maßnahmen im Kampf gegen Corona auf den Weg bringen. Dazu beraten die Ministerpräsidenten und -präsidentinnen ab 11 Uhr in einer Schaltkonferenz mit der geschäftsführenden Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und dem designierten Kanzler Olaf Scholz (SPD)

Für Ungeimpfte wird es ungemütlich

Glaubt man den bereits durchgesickerten Beschlüssen, wird es unter anderem umfangreiche Kontaktbeschränkungen für Ungeimpfte geben, sowie um die Vorbereitung einer allgemeinen Impfpflicht etwa für das Personal in bestimmten Einrichtungen wie Pflegeheimen. Auch die "zeitnahe Entscheidung über eine allgemeine Impfpflicht" wird es gehen.

Laut der mehreren Medien vorliegenden Beschlussfassung werden unter anderem folgende Maßnahmen diskutiert:

  • Zugang zum Einzelhandel soll es bundesweit nur noch mit 2G geben. Außer Geschäfte des täglichen Bedarfs.
  • Kontaktbeschränkungen für Ungeimpfte. Private Zusammenkünfte von Personen, die weder geimpft noch genesen sind, sind auf den eigenen Haushalt und höchstens zwei Personen eines weiteren Haushaltes beschränkt. Ausgenommen Kinder bis 14 Jahren. Das gilt nicht für Geimpfte und genesene Personen.
  • Maskenpflicht in Schulen für alle Klassenstufen.
  • Einschränkung von Großveranstaltungen: so gilt etwa für Fußballspiele eine Obergrenze von 30 Prozent der Auslastung oder 10.000 Zuschauern. Dabei gelten die 2G- oder die 2Gplus-Regel.
  • Bars und Clubs in Hotspots werden ab einer Inzidenz von 350 geschlossen.
  • Bund-Länder-Krisenstab soll Impfungen und Impfstoffverteilung koordinieren.
  • Impfpflicht für Beschäftigte in Alters- und Pflegeheimen.
  • Der Bundestag soll über allgemeine Impfpflicht entscheiden.

Quellen: "Spiegel", "Bild"

nik DPA

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