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Budapest: Von der Habsburgerresidenz zum Szenetreff

Einst römische Kolonie, später Habsburgerresidenz, berühmt für Prachtboulevards, Jugendstilbauten und inzwischen zum Szenetreff avanciert - so präsentiert sich Budapest.

Einst römische Kolonie, später Habsburgerresidenz, berühmt für Prachtboulevards, Jugendstilbauten, Kaffeehausflair. Rechts der Donau liegt das alte Buda, links das neuere Pest. Überall sprudelt es: Mehr als 100 Thermalquellen gibt es in der Stadt. Gellért- und Széchenyi-Bad garantieren Entspannung in Dampfschwaden wie zur Türkenzeit. Die Straße Ráday utca und der Platz Liszt Ferenc tür entwickelten sich zu Pester Szenetreffs für Nachtschwärmer.Antiquitätenhändler säumen die Falk Miksa utca, Souvenirläden und Boutiquen gibt es entlang der Váci utca und in der Großen Markthalle. Über 100 Museen hat Budapest, darunter der spektakuläre Statuenpark mit Kolossen aus kom munistischer Zeit (im Stadtteil Budatétény, rechts an der Straße Richtung Balaton, Schild: "Szoborpark"). Neu und sehr umstritten ist das Haus des Terrors (Andrássy út 60) über die faschistische und stalinistische Verfolgung. Das Postmuseum ist im eklektischen Palais Saxlehner untergebracht (Andrássy út 3, im Jugenstilhaus klingeln, durchs Prunktreppenhaus geht es zu den Ausstellungsräumen). Sehr romantisch, mit Ausstellungen von der Urzeit bis heute, erscheint bei meditativer Musik und Kerzenlicht das Labyrinth der Budaer Burg (Úri utca 9).

Eine gute Übersicht über die Stadt bekommt man von einem Ballon, der über dem Dachgarten des Westend City Centers schwebt. Die Standseilbahn von 1870 am Fuß der Kettenbrücke fährt tagsüber hinauf ins berühmte Budaer Burgviertel mit der Matthiaskirche und der Fischerbastei. Blickfang und Prunksymbol der Donaumetropole ist das ungarische Parlament (1884-1904). Stadtbummel über die Andrássy út (Weltkulturerbe) zum Heldenplatz und ins Stadtwäldchen. Romantisch ist ein nächtlicher Ausflug zur Zitadelle auf dem Gellértberg.

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