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Buch "Wildnisretter": Praktische Tipps: So kann jeder die Natur vor der eigenen Haustür schützen

Das Buch "Wildnisretter" erzählt elf Geschichten von Menschen, die sich auf verschiedene Art für den aktiven Naturschutz in ihrer norddeutschen Heimat einsetzen. Außerdem gibt es praktische Tipps, wie man es ihnen gleichtun kann. 

Wildnisretter

Selbstversorger Paul Trumpf in seinem Garten in Kiel

Der Natur ist am Ende der Mensch egal. Sie braucht ihn nicht. Es gab Natur vor dem Menschen und es wird Natur nach dem Menschen geben. Aber wir brauchen die Natur. 

Die obenstehenden Worte sind dem Vorwort des Buches "Wildnisretter" entnommen und stammen von Robert Habeck, dem Bundesvorsitzenden der Grünen. Die Autoren Kirsten Böttcher, Sven Bohde, Silvia Janzen und Monika Rößiger haben elf Menschen begleitet, die aktiven Naturschutz vor der eigenen Haustür in Schleswig-Holstein und Hamburg betreiben - mal im kleineren, mal im größeren Rahmen.  

Cover Wildnisretter

Böttcher/Bohde/Janzen/Rößiger: "Wildnisretter"

Herausgegeben von der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein, Wachholtz-Verlag, 24 Euro 

Einer von ihnen ist etwa der Biologe Philipp Meinecke, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, die Artenvielfalt unter den Insekten im Norden zu erkennen, zu entwickeln und zu schützen. Der Ökologe Moritz Ott wiederum zieht als "Froschkönig" am Rande eines Biohofs Amphibien groß. Sophie Desaga kümmert sich um den Erhalt von sogenannten Knicks in der Landschaft als Lebensraum für wilde Tiere und Pflanzen. Die weiteren Protagonisten widmen sich der Selbstversorgung in der Stadt, sorgen sich um die heimischen Wildblumen oder kümmern sich um Bienen und Naturschutzrinder. 

Tipps: So schützt man die Natur vor der eigenen Haustür

Neben den Texten gibt es in jedem jedem Kapitel viele praktische Tipps sowie detaillierte und illustrierte Anleitungen dazu, was jeder einzelne zum Erhalt der größeren oder auch kleineren Wildnis in seiner Heimat beitragen kann.

Zum Beispiel:

  • Heimische und regionale Pflanzen auf dem eigenen Balkon oder im eigenen Garten pflanzen, Artenvielfalt schaffen
  • Auch im eigenen Garten wilde Wiesen als Lebensräume wachsen lassen
  • Im eigenen Garten Knicks als Lebensräume und Schutz für Tiere und Pflanzen anlegen
  • Zum Selbstversorger werden und eigenes Gemüse und Obst anbauen – das ist auch in der Stadt möglich
  • Bienenkisten, Nisthilfen und Insektenhotels bauen    


Erwähnenswert sind noch die Fotos von Holger Stöhrmann, der die Geschichten der "Wildnisretter" mit mehr als 100 Aufnahmen bebildert. Seine Arbeit zeichnet – mal im Detail, mal in Großaufnahme – ein eindrucksvolles Bild der Naturlandschaft im Norden und ihrer Bewahrer.

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