HOME

Elbebadetag: Nass gemacht

Tausende Menschen haben beim zweiten Elbebadetag den Sprung in die Elbe gewagt. Trotz bewölkten Himmels und kühlen Temperaturen war der Andrang groß.

Viele tausend Elbanwohner haben beim zweiten internationalen Elbebadetag am Sonntag ihren Fluss zur längsten Badeanstalt der Welt gemacht. Vom tschechischen Riesengebirge bis Cuxhaven nahmen fast 60 Orte entlang der Elbe an der Aktion teil. Die Deutsche Umwelthilfe und das Hamburger Verlagshaus Gruner + Jahr initiierten den Badetag im Rahmen ihres Projekts "Lebendige Elbe".

In Hamburg, der größten Stadt an der Elbe, eröffnete Bundesumweltminister Jürgen Trittin die Veranstaltung am Strandkai der HafenCity. Den Sprung ins kühle Nass wagte der Minister allerdings nicht. "Ich finde, es sind schon genug Politiker baden gegangen", sagte Trittin. Ex-Fußballer Uwe Seeler gab als Ehrengast um Punkt 14 Uhr mit einer mit Elbquellwasser gefüllten Wasserpistole den Startschuss zum "großen Sprung" in den Grasbrook-Hafen. Rund 40 Hamburger sprangen von einem Ponton ins Elbwasser.

Zeitgleich wurde europaweit an über 30 Flüssen in zwölf Ländern der erste europäische Flussbadetag gefeiert, der sich aus dem Elbebadetag entwickelt hat. Im Rahmen des Aktion "Big Jump" schwammen die Menschen unter anderem in der Loire und der Themse, im Ebro und im Po. Mit mehr als 200 Badefesten sollten erste Erfolge im Ringen um saubere Flüsse gefeiert werden, teilte der Initiator "European Rivers Network" mit.

DPA / DPA

Wissenscommunity