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Milliardärs-Yacht "A": Science-Fiction-Schiff läuft Hamburg an

Sie ist einer der größten Privatyachten der Welt und sieht aus wie ein Tarnkappenzerstörer: die futuristische Yacht eines russischen Oligarchen. Nicht nur der Name des Schiffs in Schwanenweiß ist ungewöhnlich.

Mega-Yacht "A" in Hamburg

Die "A" hat im Hamburger Hafen gleich neben der "Cap San Diego" an den Landungsbrücken festgemacht. Von dort ist es nur ein kurzer Fußweg bis zu den Edel-Boutiquen am Neuen Wall.

Daten sind nicht alles: 119 Meter lang, 18,9 Meter breit und mehr als 24.000 PS. Damit rangiert die Motoryacht nicht auf der Top-Ten-Liste, sondern nur unter den Top 20. Vielmehr besticht das schnittige Schiff durch das unkonventionelle Aussehen. Design ist eben mehr.

Schon der Bug verläuft nicht wie bei jedem anderen Exemplar steil nach oben, sondern versetzt nach hinten: Als ob sich das schnittige Schiff unter dem Fahrtwind hindurchducken und wie ein U-Boot gleich abtauchen möchte.

Doch der Name des Schiffes könnte dagegen schlichter nicht sein: "A". Der Buchstabe steht angeblich für Aleksandra. So lautet der Vorname der Ehefrau des Eigners, dem russischen Unternehmer und Milliardär Andrei Melnitschenko. Seine Frau ist die Belgraderin Aleksandra Melnitschenko, geborene Nikolić, die einst als Model arbeitete und Mitglied einer jugoslawischen Popgruppe war.

Bei dem Kurzbesuch in Hamburg mit dem angeblich 200 Millionen Euro teuren Schiff, das von dem französischen Designbüro Martin Francis und Entwürfen von Philippe Starck gebaut wurde, stand ein Stadtbesuch mit Kind auf dem Programm. "We enjoy it - Wir genießen die Stadt", sagte die Gattin dem "Hamburger Abendblatt".

tib
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