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Dokument vorgestellt: Sicherer, aber auch teurer - das ist der neue Reisepass

Das Bundesinnenministerium in Berlin präsentiert den neuen Reisepass. Das Dokument ist mit zahlreichen Sicherheitsmerkmalen ausgerüstet und soll zuverlässig vor Fälschung und Missbrauch schützen.

Bundesinnenminister Thomas de Maizière zeigt den neuen Reisepass

Im Berliner Innenministerium stellt Thomas de Maizière den neuen Reisepass vor

Auf dem ersten Blick scheinen die Veränderungen nicht allzu groß, doch der neue Reisepass hat innere Werte: Zahlreiche Sicherheitsmerkmale schützen das neue Dokument und sollen das Reisen sicherer machen. Die neuen Pässe werden ab 1. März ausgegeben, alte Pässe behalten aber bis zu deren regulärem Ablauf ihre Gültigkeit. Das teilte das Bundesinnenministerium am Donnerstag in Berlin mit.

"Im weltweiten Reiseverkehr ist ein hohes Maß an Sicherheit unabdingbar. Deshalb lege ich großen Wert darauf, dass die neue deutsche Reisepassgeneration über modernste Materialien und zeitgemäße Sicherheitsmerkmale verfügt", erklärte Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) bei der Präsentation des neuen Dokuments gemeinsam mit der Bundesdruckerei. "Sie gewährleisten zuverlässigen Schutz vor Fälschung oder Missbrauch des deutschen Passdokuments", hob de Maizière weiter hervor.

Preis für neuen Reisepass steigt leicht an

Zu den auffälligsten Änderungen gehört der Ersatz des bisherigen Hardcover-Umschlags durch eine gleichfalls in rot gehaltene flexiblere Passdecke. Vorder- und Rückseite des Passes zeigen unterschiedliche Prägungen. Aus dem Sicherheitskonzept des Personalausweises übernommen wurde die Passkarte aus Polycarbonat mit eingebettetem Sicherheitsfaden. Dieser ist mit der Dokumentennummer sowie dem Namen des Passinhabers beschriftet.

Der geöffnete Reisepass

Der Reisepass von innen: Sicherheitsmerkmale schützen vor Fälschung und Missbrauch


Mit der Neugestaltung steigt der Preis für die Ausstellung eines Reisepasses von 59 Euro auf 60 Euro leicht an. Für bis zu 24-Jährige bleibt es wie bisher bei 37,50 Euro. Die Gestaltung der Reisepässe war zuletzt 2007 geändert worden. Seit 2005 sind sie mit einem elektronischen Speicherchip ausgestattet. Laut Bundesinnenministerium erfüllen die Dokumente alle europäischen und internationalen Kriterien für elektronische Reisedokumente.

sve / AFP

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