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Drama auf See: Mann über Bord: Deutscher Passagier der "Aida Cara" vermisst

Schon wieder ist an Bord eines Schiffes von Aida Cruises ein Mann über Bord gegangen. Der Vorfall soll sich vor wenigen Tagen südöstlich der Kanaren ereignet haben, wie Medien in Spanien berichten. Noch ist die Person nicht gefunden.

Läuft im Moment die Kanarischen Inseln an: Die "Aida Cara" ist das älteste und kleinste schiff der Kussmund-Flotte.

Läuft im Moment die Kanarischen Inseln an: Die "Aida Cara" ist das älteste und kleinste schiff der Kussmund-Flotte.

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Auf einem der Aida-Schiffe ist es zu einem tragischen Zwischenfall gekommen. Ein deutscher Passagier an Bord der "Aida Cara" wird seit dem vergangenen Montag vermisst. Das meldet das "Wochenblatt", die deutschsprachige Zeitung der Kanarischen Inseln.

Der 81-Jährige soll 260 Seemeilen südöstlich der kleinen Kanareninsel El Hierro ins Meer gefallen sein. "Es wird vermutet, dass der verunglückte Passagier von einem der elf Decks des Kreuzfahrtschiffes ins Meer stürzte", schreibt das "Wochenblatt". "Seine mitreisende Ehefrau bemerkte das Geschehene erst einige Stunden später."

Sofort sei die spanische Seenotrettung Salvamento Marítimo eingeschaltet worden, die die Suche nach dem deutschen Rentner koordinierte. Ein Flugzeug vom Typ Sasemar 103 hat daraufhin das mutmaßliche Seegebiet abgesucht. Auch wurden alle Schiffe im Umkreis von 70 Seemeilen verständigt.

Bei der "Aida Cara" handelt es sich um das kleinste und älteste der inzwischen ein Dutzend umfassenden Schiffe der Kussmund-Flotte. Das 193 Meter lange Kreuzfahrtschiff hieß ursprünglich "Aida - das Clubschiff", wurde 1996 auf der Kvaerner-Werft in finnischen Turku gebaut und hat Platz für ungefähr 1300 Passagiere. Im vergangenen Winter unternahm das Schiff eine 116-tägige Weltreise.

Bisher sei die Suche nicht erfolgreich gewesen, obwohl die "Aida Cara" ihren Kurs änderte, sich an der Suche beteiligte und mit Verspätung in den Hafen von La Palma einlief. Das Schiff besucht im Moment die Kanarischen Inseln, hat derzeit in Puerto del Rosario auf Fuerteventura festgemacht und hatte zuvor die Kapverdischen Inseln besucht.

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Auf Nachfrage der "Hamburger Morgenpost" reagierte die Reederei Aida Cruises in Rostock mit einer E-Mail: "Wir bitten um Verständnis, das wir auf Grund der Umstände und dem Schutz der Persönlichkeitsrechte unseres Gastes und der Angehörigen keine Auskünfte geben."

Es ist nicht das erste Mal in diesem Jahr, dass ein Gast an Bord eines Aida-Schiffes vermisst wird. Erst am 9. September verschwand der Sänger Daniel Küblbock von der "Aida Luna". Der 33-Jährige war offenbar ins Meer gesprungen. Seither fehlt von ihm jede Spur.

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tib
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