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Spanien: Extreme Hitze - Deutscher Pilger stirbt auf dem Jakobsweg

Die Hitze hält Europa im Griff. In Spanien sind infolge der Temperaturen mehrere Menschen gestorben. Eines der Todesopfer ist ein Mann aus Deutschland, der auf dem Jakobsweg pilgerte.

Zwei Pilger gehen Hand in Hand auf dem Jakobsweg Santiago de Compostela entgegen.

Jedes Jahr wandern mehr als 200.000 Menschen aus aller Welt über verschiedene Routen des Jakobsweges Richtung der galicischen Stadt Santiago de Compostela im Nordwesten Spaniens

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Die Zahl der Hitzetoten ist in Spanien innerhalb einer Woche auf neun gestiegen, unter ihnen befindet sich ein deutscher Urlauber. Der 40-jährige Deutsche sei während einer Wanderung auf dem berühmten Jakobsweg in der westlichen Region Extremadura an den Folgen eines Sonnenstichs gestorben, erklärte am Dienstag ein Sprecher der örtlichen Gesundheitsbehörden gegenüber der Nachrichtenagentur AFP. In der selben Gegend wie der Deutsche starb auch ein 81 Jahre alter Spanier an einem Hitzschlag.

Die Leiche des Mannes wurde demnach am Sonntagabend von Passanten am Wegesrand nahe der Gemeinde Cañaveral  in der Provinz Cáceres entdeckt. Die Polizei konnte zunächst nicht sagen, woher der Mann aus Deutschland stammte und ob er im Spanien oder im Ausland wohnte. Der Mann sei wohl ohne Begleitung unterwegs gewesen.

Hitze forderte schon mehrere Todesopfer

In einigen Gegenden von Extremadura waren die Temperaturen am Wochenende auf bis zu 46 Grad gestiegen. Unter den Hitzetoten in der Region befinden sich nach Angaben der Behörden überdies ein 66-jähriger Mann und eine 75 Jahre alte Frau.

Der 66-Jährige sei am Donnerstag an Multiorganversagen infolge eines Hitzschlags gestorben. Die 75-Jährige verstarb demnach am Samstag ebenfalls an den Folgen eines Hitzschlags.

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jek / AFP / DPA

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