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Chaos auf Teneriffa Flugzeug-Reifen explodierten bei Landung – Tausende Touristen saßen fest

Flugzeug - Ferienflieger - Teneriffa - Reifen geplatzt
Da waren es nur noch zwei: Aufnahme der geplatzten Reifen des britischen Ferienfliegers am Flughafen von Teneriffa
© Screenshot/www.twitter.com/execute_
So will man nicht in den Urlaub starten: Beim Landeanflug auf Teneriffa sind einem Billigflieger zwei Reifen geplatzt. Weil die Landebahn gesperrt werden musste, kam es zu Verspätungen und Ausfällen. Passagiere berichteten von chaotischen Zuständen.

Dem Schock folgte stundenlanges Warten: Auf der kanarischen Insel Teneriffa saßen ab Dienstagnachmittag Tausende Urlauber am Flughafen fest, nachdem einem Ferienflieger bei der Landung zwei Reifen geplatzt waren. Demnach war das aus Manchester kommende Flugzeug des britischen Billiganbieters Jet2 ein Stück über die Landebahn hinausgeschossen, wodurch die Reifen beim Aufsetzen samt lautem Knall zerbarsten, berichtet die "Sun". Auf Twitter verbreitete Aufnahmen zeigten das Ausmaß des Zwischenfalls, bei dem glücklicherweise niemand verletzt wurde:

Weil der Runway des Flughafens Teneriffa-Süd jedoch längere Zeit komplett gesperrt werden musste, konnten reihenweise Flüge erst deutlich später abheben beziehungsweise landen, wenn sie nicht gleich ganz gestrichen wurden. Für Tausende, vornehmlich britische Touristen bedeutete dies stundenlanges Warten - teilweise ohne Informationen, wie oder wann es weitergeht, wie Betroffene auf Twitter berichteten. Erst gegen neun Uhr abends habe der Flugverkehr wieder geregelt ablaufen können, heißt es in der "Sun".

Chaos am Flughafen von Teneriffa

Während die betroffenen Airlines - darunter Easyjet, Ryanair, Thomas Cook, Thomson, British Airways und Monarch - sich später in Statements für die Unannehmlichkeiten bei ihren Fluggästen entschuldigten, beschwerten sich zahlreiche Passagiere über das Chaos auf dem Flughafen.

Ihr behinderter Mann müsse auf dem Fußboden liegen, weil der Flughafen der Menschenmassen nicht Herr werde, sagte eine Britin dem Blatt. Tausende säßen fest und niemand wisse, wie es weitergehe. Ein Fluggast mit Ziel London nannte die Kommunikation des Flughafenbetreibers "empörend", wieder eine andere Frau sprach in dem Zusammenhang von einem "absoluten Witz". Teilweise hätte Familien mit Kindern gar im Flughafen übernachten müssen.Doch nicht nur auf Teneriffa war der Frust groß. Demnach mussten auch in Großbritannien etliche Passagiere ebenfalls stundenlang auf ihren Abflug warten - wer besonders großes Pech hatte, bereits in der eigentlich startbereiten Maschine sitzend.

mod

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