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30 Jahre Emirates: Von der Mini-Airline zur Weltmarke

Die Airline der Superlative hat das Fliegen verändert: Emirates verfügt heute über die größte Flotte von Langstreckenflugzeugen und lehrt anderen Airlines das Fürchten. Ein Blick zurück in Bildern von den Anfängen bis zur A380-Flotte.

Rollfeld mit zwei Maschinen

Roter Teppich für den Erstflug: Emirates startete am 25. Oktober 1985 mit zwei Boeing 737 und einem von Pakistan International Airlines geleasten Airbus A300.

Die Anfänge waren äußerst bescheiden: Mit nur drei geleasten Flugzeugen startete Emirates vor genau 30 Jahren zu ihrem ersten Linienflug in Richtung Pakistan. Laut Flugplan ging es täglich einmal nach Karatschi und Mumbai sowie drei Mal pro Woche nach Delhi. Heute fliegt die Airline von Dubai aus 147 Städte in 79 Ländern an und betreibt eine reine Langstreckenflotte aus 269 Jets.

Was kaum einer ahnte: Emirates hatte von Anfang an hoch fliegende Pläne, doch wurde die Airline kaum ernst genommen. Dabei kopierten die Airline-Macher Mitte der 80er Jahre ein Geschäftsmodell, das bereits Singapore Airlines erfolgreich umgesetzte hatte: Die Fluglinie des kleinen Stadtstaates hatte sich mit einer Flotte von Großraumflugzeugen, gutem Service und einem besonderen Marketing zur Drehscheibe für Transitreisende etabliert und wurde insbesondere auf der Strecke zwischen Europa und Australien für andere Fluglinien zur Konkurrenz.

Die Vereinigten Arabischen Emirate verfolgten mit der Gründung einer eigenen Airline auch strategische Ziele, um neue Einnahmequellen für die Zeit nach dem Ölrausch zu erschließen und sich unabhängig von anderen Fluggesellschaften zu machen, die jahrelang Dubai und andere Ziele in den Golfstaaten auf dem Weg nach Asien anflogen, um aufzutanken. Doch mit der neuen Generation von Langstreckenflugzeugen, wie der Boeing 747-400, war ein Zwischenstopp in den Emiraten nicht mehr erforderlich; eine eigene Infrastruktur musste her.

Heute spielt Emirates im Weltluftverkehr eine tragende Rolle und wächst kontinuierlich. Die Airline gehört zu den Hauptsponsoren der Fifa-Weltmeisterschaft, lockt durch Kampfpreise und großzügige Gepäckregelungen auch Passagiere in der Economy Class an und beförderte im Jahre 2014 mehr als 44 Millionen Fluggäste weltweit.

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