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Reisefrust: New York: Frau bucht Airbnb-Zimmer und landet in ausgebauter Treppennische

Eine britische Rucksacktouristen buchte über Airbnb ein Zimmer im gefragten New Yorker Stadtteil Brooklyn. Ihre Erwartungen waren klein. Noch kleiner allerdings war der "Raum", den sie vorfand.

New York: Frau wird in äußerst kleiner Privatunterkunft untergebracht

Das Zimmer in New York sei ein "Schränkchen mit einer Matratze auf dem Boden“ gewesen (Symbolfoto)

Getty Images

Die 26-jährige Zoe Reeve staunte nicht schlecht, als sie ihr über Airbnb gebuchtes "Zimmer" im New Yorker Stadtteil Brooklyn betrat. De facto handelte es sich dabei nämlich um eine sehr kleine, enge, schrankartige Nische unter einer Treppe, wie in dem von ihr geposteten Video zu erkennen ist. Es sei ein "Schränkchen mit einer Matratze auf dem Boden", wie das Portal "Business Insider", das zuerst über die Geschichte berichtet hatte, die Betroffene zitiert.

Ganz unvorbereitet war sie auf die äußerst spärliche Behausung jedoch nicht. Ihr war schon klar, dass sie für den sehr niedrigen Preis von 30 Britischen Pfund (etwa 33 Euro) nicht viel erwarten dürfe. "Ich buchte das Zimmer, da mir das reine Übernachten beim Reisen nicht viel bedeutet. Es war die mit Abstand günstigste Unterkunft in Brooklyn", sagte sie im Gespräch mit "Business Insider".

Trotzdem stellte sich nach dem erstmaligen Betreten der Wohnung eine Art Schock bei Reeve ein. Die Gemeinschaftsräume der Wohnung waren schmutzig – und auch in ihrer Kammer war weder geputzt worden, noch war das Bettzeug frisch. Selbst die über Airbnb beworbene Luftmatratze, auf der man schlafen sollte, entpuppte sich als flache Schaumstoffunterlage, auf der man liege, "wie auf einer Yoga-Matte", erklärte sie.

New-York-Unterkunft nicht für Leute über 1,85 Meter

Doch damit waren noch nicht alle Schwachpunkte dieser New Yorker Unterkunft aufgezählt. Am schlimmsten sei die unerträgliche Hitze dieser Kemenate, da auch kein Ventilator zur Verfügung stehe. Man müsse das Fenster öffnen, um überhaupt ein Auge zuzumachen, werde dann aber vom Brooklyner Hauptstraßenlärm behelligt. Ganz zu schweigen von der erhöhten Gefahr, Einbrecher durch das ebenerdige Fenster anzuziehen.

Letztendlich kann man dem Vermieter jedoch nicht vorwerfen, er lüge in seiner Anzeige für die Unterkunft. Der Raum sei ideal für Rucksacktouristen, die mit einer sich selbst aufblasenden Matte klarkämen und nicht größer als 1,85 Meter sind, heißt es darin.

Eine persönliche Stellungnahme wollte der Vermieter gegenüber Business Insider nicht abgeben.

Quelle: "Business Insider"

km
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