Von Hamburg nach Venedig Zwischen Containern und Lagunen

Das Hamburger Wetter hat es mit unseren sonnenverwöhnten Abenteurern bei ihrem Abflug nicht gut gemeint. Trotzdem geben die ersten Bilder einen Ausblick darauf, was uns in den nächsten Wochen erwartet.

Flughafen Hamburg Fuhlsbüttel am Montagnachmittag um 14.30 Uhr: Es war sehr, sehr böig mit über 50 Stundenkilometern Westwind. Unsere Tiefluggenehmigung für den Hamburger Hafen, die wir zwecks Foaufnahmen bekommen haben, hat uns daher leider nicht viel genutzt. Zu gefährlich. Also ab nach Scharnebeck - dem riesigen Schiffshebewerk, da war es zwar nicht weniger windig, doch in entsprechender Höhe sind wir ein- bis zweimal herum geflogen, bevor wir Kurs auf Wolfsburg und später Quedlinburg und Erfurt genommen haben. Glücklicherweise wurde das Wetter besser und der Wind schwächer. Nach einem Tankstopp in Erfurt ging's dann weiter nach Augsburg, wo wir hundemüde die erste Nacht verbrachten. Insbesondere mir steckte noch die Vorbereitungszeit in den Knochen.

Am nächsten Tag ging's früh raus. 5.30 Uhr Wecken, um so früh wie möglich in Neuschwanstein anzukommen. Doch das angekündigte Super-Wetter blieb aus. Die Wolken wollten nicht aufbrechen. So lange es ging, haben wir gewartet um das Schloss doch noch mit ein wenig Sonne vor die Linse zu bekommen. Mit aufblinkender Reserveanzeige sind wir gegen 9.30 Uhr in Innsbruck gelandet.

Nach kurzem Tankstopp Aufbruch Richtung Dolomiten und Venedig. Dort aber lag dicker Nebel, der erst gegen Mittag aufklaren sollte. Fast hätten wir in Padua Zwischenlanden müssen, doch dann brach die Nebelbank auf und wir konnten direkt nach Venedig fliegen. Roberto - unser italienischer Pilot - hat sogar die Genehmigung bekommen, noch ein bisschen tiefer über der Stadt zu fliegen.

Mit jeder Meile Richtung Süden bekommen wir milderes Klima. Die Hoffnung auf Sonnenschein wächst.

Michael Poliza

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